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Tennis-Ass plant ComebackDominic Thiem: "Ich bin in ein Loch gefallen"

Dominic Thiem arbeitet an seiner Rückkehr. Bereits Anfang Mai will er wieder in Madrid spielen und gewinnen. Die letzten Monate waren nicht einfach für den Niederösterreicher.

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Dominic Thiem © GEPA
 

Am 16. März bestritt Dominic Thiem sein bisher letztes Tennisspiel. Nach der 3:6-, 4:6-Auftaktniederlage in Dubai gegen Lloyd Harris pausierte der Österreicher, um zu neuen Kräften zu kommen. Immer wieder hatte er mit physischen Problemen zu kämpfen. "Es sind kleine Problemchen, jetzt ist es das linke Knie. Im Vorjahr, während des ersten Lockdowns, habe ich das Gleiche im rechten Knie gehabt. Da war es wurscht, ich musste keine Turniere absagen, weil es keine gab. Ich hatte ewig Zeit, es auszuheilen", sagte er im Interview mit der Tageszeitung STANDARD. Es würde laut Thiem noch ein paar Wochen dauern, bis er wieder schmerzbefreit aufspielen kann. "Mich plagt das schon seit Australien, aber es ist nur ein Wehwehchen, das heilt wieder aus."

Zuletzt sagte Österreichs Nummer eins im Tennis auch für das Turnier in Belgrad ab. Ein Antreten hätte laut Thiem nicht viel Sinn ergeben. "Wenn man nicht zu hundert Prozent fit ist, hat man verloren", meint Thiem. "Wäre ich mit Knieschmerzen nach Belgrad gefahren, hätte ich wieder in der ersten Runde verloren. Und dann steckst du mitten drin im Negativstrudel. Das muss ich vermeiden. Also bleibe ich besser daheim. Ich bin nicht der Erste und auch nicht der Letzte, der das so handhabt."

Doch nicht nur die Schmerzen im Knie bereiten dem US-Open-Sieger von 2020 Sorgen. Die Corona-Pandemie mit ihren Vorschriften im Profisport trägt ebenso ihren Teil dazu bei. "Corona hat die schönen Sachen genommen, vom Reisen angefangen, das freie Bewegen. Die schlechten Sachen bleiben. Es ist schwierig, Woche für Woche unter diesen Umständen durchzuspielen", meint der Lichtenwörther, nennt dabei aber auch einige Ausnahmen auf der Tour. "Es gibt Typen, die das wegstecken, für die ist das Leben in der Bubble wahrscheinlich sogar ein Vorteil, etwa für Evans oder Bublik. Die haben Probleme, sich in normalen Zeiten auf den Sport zu fokussieren."

Der Fokus ging auch Thiem mit Fortlauf der letztjährigen Saison verloren. Seit dem Triumph in New York gegen Alexander Zverev und den Finals in London fehlt die Lockerheit im Spiel des Niederösterreichers. "Da war ich in einer Euphorie, die Ergebnisse passten noch, ich stand im Endspiel der ATP-Finals in London. Aber in der Vorbereitung auf diese Saison bin ich in ein Loch gefallen. Ob die Lockerheit kommt, wird man sehen, ich weiß es nicht, ich hoffe es."

Kommentare (9)
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makhe
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Hat er vielleicht

auch Liebeskummer und geht ihm das Geplänkel seines Vaters mit Bressnik (Wechsel seines besten Freundes D. Novak) auch an die Nieren?

wkarne2
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Kopf hoch Dominic!

Mach dem fantastischen letzten Jahr, kann man auch mal einen durchhänger haben.
Erhol Dich und dann auf nach Paris zum nächsten Grand Slam.

Ragnar Lodbrok
7
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Mah, der Arme...

...(Ironie off)

selbstdenker70
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..

Ich hab es schon einmal geschrieben... Mental ist er sicherlich stark genug. Tennis spielt sich fast ausschließlich im Kopf ab. Er wird aber nie die Nummer 1 werden weil er in meinen Augen keinen Spaß am Siegen hat, sondern krampfhaft etwas zu beweisen versucht, und das geht nie gut....

pink69
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da

ist er schon länger..und leider auch hoffnungslos überschätzt.

Hapi67
9
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Da ist es schwierig

Wochen für Woche zu spielen.

Gesamtmatches 2021 Thiem 9

Schwierig ist es auch für Millionen trotz Corona Tag für Tag zu arbeiten ohne Millionen zu kassieren.

Thiem, nunmehr ein Mann mit Millionen und Selbstmitleid, aber ohne Biss.

Vielen Dank

bb65
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@hapi

Jaja, der Neid is a Hund!

meinemeinung63
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Tief!

Im Leben geht es immer wieder auf und ab. Du kommst schon wieder!

OAR
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Thiem

Der Sieg bei den US Open hat ihm offensichtlich nicht gut getan. Etwas überheblich, die absolute Weltklasse war ja dort nicht am Start, ist man dann mit Euphorie nach Australien. Mit der Einstellung - jetzt san ma jo wer - hat es dann das böse Erwachen gegeben, dass es auch noch andere, gute Tennispracker gibt. Um nicht noch mehr Imageverlust zu erleiden, macht man halt eine Pause, übrigens wie Djokovic oder Nadal auch. Nur das Comeback wird schwierig werden, denn jüngere Spieler hauen dir nämlich die Bälle um die Ohren, wie man zuletzt in Miami gesehen hat.. Gefragt ist nun ein Break !