AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Gegen eine Tür gelaufenDominic Thiem: Entwarnung nach Knieschmerzen

Dominic Thiem steht nach einem Dreisatzsieg über Felipe Meligeni im Achtelfinale von Rio de Janeiro, hatte aber eine Schrecksekunde zu überstehen. Am Donnerstag wartet der spanische Sandplatzspezialist Jaume Munar.

TENNIS-ATP-RIO-OPEN
Dominic Thiem © APA/AFP/MAURO PIMENTEL
 

Bei seinem ersten Match auf Sand hatte Dominic Thiem in der ersten Runde von Rio de Janeiro noch etwas Mühe mit dem Brasilianer Felipe Meligeni, setzte sich aber schlussendlich mit 6:2, 4:6, 6:1 durch. Größere Sorgen als der Gegner bereitete dem Österreicher schon sein Knie, wegen dem er sich im zweiten Satz behandeln lassen musste. Doch der Lichtenwörther konnte nach dem Match Entwarnung geben:

"Der erste Satz war eine gute Partie für mein erstes Match auf Sand. Im zweiten Satz im ersten Game hatte ich eine kleine Schrecksekunde: Ich habe mir beim Ankommen auf der Anlage bei einer Tür das Knie angehaut. Beim Einschlagen und im ersten Satz hatte ich keine Probleme, dann beim Landen nach dem Aufschlag ist mir ein extrem scharfer Schmerz eingefahren", schildert der 26-Jährige die Situation.

Thiem: "Ich war etwas beorgt"

Und dann: "Ich hatte zum Glück noch nie etwas beim Knie. Deshalb war ich etwas besorgt, ließ den Physio auf den Platz holen. Der hat dann ein paar Tests gemacht und hat mich dann beruhigt. Er hat gesagt, es ist nichts Schlimmes. Es ist dann im dritten Satz auch besser geworden und am Ende war es ganz weg. Das passt also wieder und ist echt beruhigend. Im zweiten Satz hat er den einzigen Breakball im Match genützt, im dritten Satz war meine Performance aber sehr solide."

Beeindruckt war Thiem von der tollen Stimmung, die während der Partie herrschte. "Das war heute echt geil. Ich habe hier noch nie auf so einem vollen Platz gespielt. Die Fans waren fair, es hat richtig viel Spaß gemacht", betont der Weltranglistenvierte.

Am Donnerstag geht es jetzt gegen den Spanier Jaume Munar. "Er ist ein Sandplatzspezialist, der letztes Jahr viele enge gute Partien gegen Topleute knapp verloren hat. So wie auch gegen mich in Barcelona", erinnert sich Thiem zurück. Munar ist derzeit auf Position 99 im Ranking zu finden und sollte eigentlich knackbar sein. Aber: "Er steht etwas schlechter im Ranking, als er wirklich ist. Ich werde mir nochmals die Partie von Barcelona anschauen."

Wie der Lichtenwörther den für ihn spielfreien Mittwoch nützen will? "Ich werde trainieren und noch an der Umstellung auf Sand feilen. Ich bin auf alle Fälle guter Dinge für Donnerstag."

 

Kommentare (1)

Kommentieren
smithers
0
1
Lesenswert?

Thiem:

"Ich war etwas beorgt"

Antworten