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French OpenFederer über Interview-Eklat bei Thiem: "Ich liebe seinen Akzent"

Roger Federer schaffte gegen Leonardo Mayer den Einzug ins Viertelfinale - und äußerte sich danach zum Eklat rund um Dominic Thiem und Serena Williams.

Roger Federer
Roger Federer ist in Topform © APA/AFP/KENZO TRIBOUILLARD
 

Roger Federer ist bei den French Open weiter im Eiltempo unterwegs. In 102 Minuten schaffte der Schweizer mit 6:2,6:3,6:3 gegen den Argentinier Leonardo Mayer den Einzug in das Viertelfinale, er hat bis jetzt noch keinen Satz abgegeben. Auf den Tennis-Weltranglisten wartet nun entweder Landsmann Stan Wawrinka oder der Grieche Stefanos Tsitsipas. Federer spielt erstmals seit 2015 wieder in Paris.

Der 20-fache Grand-Slam-Sieger wurde zum Zwischenfall bei der Pressekonferenz von Dominic Thiem vom Vortag am Sonntag nach seinem Einzug ins French-Open-Viertelfinale ebenfalls befragt. Der 37-jährige Schweizer äußerte Verständnis für Thiem und bezeichnete den Österreicher als "männlichen Superstar" dieses Sports.

Befragt, ob er selbst schon einmal in einer Situation gewesen wäre, in der ein anderer Spieler zu seinen Gunsten den Raum räumen musste, hatte Federer klare Antworten parat. Frage: Und was sind Ihre generellen Gedanken an so eine Situation, die einem Weltranglisten-Vierten passiert, der ein....? Federer: "... ja, ein Superstar ist. Männlicher Superstar. Ich weiß nicht, was da falsch gelaufen ist, aber etwas muss passiert sein. Ich denke, dass der Spieler, der noch immer im Turnier ist, die Priorität hat. So sehe ich das."

Federer erklärte es an seiner eigenen Person: "Wenn ich heute gegen Mayer verloren hätte, hätte ich ihn zuerst gehen lassen oder ihn entscheiden lassen, wann er gehen will. Mein nächstes Match (als Verlierer, Anm.) ist dann weit, weit weg." Vielleicht hätte man Serena Williams in der Garderobe warten lassen sollen, nicht im Pressezentrum. Ich verstehe Dominics Frustration."

Grundsätzlich habe der Vorfall bei den Spielern aber am Tag danach auch für Gelächter gesorgt, weil das Video überall zu sehen war. "Wir haben gerade erst darüber gescherzt. In dem Moment war es sicher unverständlich. Aber wie er es (auf Englisch, Anm.) gesagt hat, war großartig. Ich liebe seinen Akzent. Auch seinen deutschen Akzent übrigens, und das weiß er auch", sagte Federer schmunzelnd.

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