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Australian OpenPetkovic kollabierte und ein "falscher" Jubel

Am ersten Tag der Australian Open in Melbourne sind John Isner und Julia Görges bis dato die prominentesten Opfer.

TENNIS - WTA, Australian Open 2019
Andrea Petkovic © GEPA pictures
 

In der Nacht auf heute starteten die Australian Open - allerdings noch österreichische Beteiligung, denn Dominic Thiem startet erst am Dienstag gegen den Franzosen Benoit Paire. Bei den Herren gab es schon eine erste Überraschung, verabschiedete sich doch der als Nummer neun gesetzte Amerikaner John Isner doch gleich zum Auftakt gegen seinen Landsmann Reilly Opelka mit 6:7, 6:7, 7:6, 6:7.

Keine Probleme hatte der an Nummer zwei gesetzte Rafael Nadal beim 6:4, 6:3, 7:5 gegen James Duckworth. Und auch der als Geheimfavorit geltende Karen Chatschanow hat die erste Hürde gepackt - der an Nummer zehn gesetzt Russe setzte sich nach Startschwierigkeiten gegen Peter Gojowczyk mit 3:6, 63, 6:4, 6:3 durch.

Scharapowa verteilte die "Brille"

Bei den Damen heißt das erste prominente Opfer Julia Görges. Die Deutsche verlor gegen Danielle Collins mit 6:2, 6:7, 4:6. Einen starken Auftritt lieferte unterdessen Maria Scharapowa ab. Die Russin erteilte der Britin Harriet Dart mit 6:0, 6:0 die Höchststrafe. Schlechte Nachrichten gibt es von Andrea Petkovic. Die Deutsche führte gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu mit 7:6, 3:4, ehe sie am Platz (die Temperaturen erreichten bis zu 38 Grad) kollabierte und die Partie w.o. geben musste.

Und Katie Boulter ist das erste Opfer der neuen Tiebreak-Regel in Melbourne. Im Match gegen die Russin Jekaterina Makaraowa führte die junge Britin im Tiebreak des dritten Satzes mit 6:4 und verwandelte den vermeintlichen Matchball zum 7:4. Die 22-Jährige riss jubelnd die Hände in die Höhe, doch die Partie ging weiter.

Was war passiert? Seit heuer gibt es bei den Australian Open eine neue Regel: Steht es im Entscheidungssatz 6:6, wird seit heuer erstmals ein Tiebreak gespielt - allerdings nicht bis sieben, sondern bis zehn. Das wusste Boulter nicht und so musste die Engländerin weiterspielen. Doch Ende gut, alles gut - Boulter gewann das Tiebreak mit 10:6.

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