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Leichtathletik-WMNach dem Protest gab es die Bronzemedaille

Der polnische Hammerwerfer Wojciech Nowick bekam bei der Leichtathletik-WM in Doha Bronze, weil der polnische Verband Protest gegen die Wertung eingelegt hatte.

Wojciech Nowicki © APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
 

Nach einem Protest des polnischen Verbandes ist dem Hammerwerfer Wojciech Nowicki eine zusätzliche Bronzemedaille bei der Leichtathletik-WM in Doha (Katar) zugesprochen worden. Der Protest bezog sich darauf, dass der Ungar Bence Halasz bei seinem ersten Versuch übertreten haben soll, Polen beanspruchte die Gültigkeit des Versuchs.

Die Jury entschied, dass Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung des Wettkampfes eine Benachteiligung für Nowicki ergeben haben. Aus Fairnessgrünen beiden Athleten gegenüber wurden zwei Bronzemedaillen zugesprochen. Denn in der Begründung hieß es auch, dass die Entscheidung über den ersten Wurf nach Ansicht der Jury das Vorgehen des ungarischen Athleten in seinen verbleibenden Versuchen beeinflusst hatte. Vier von fünf folgenden Versuchen von Halasz waren ungültig gewesen.

Den Titel gewann zum vierten Mal in Folge der 30-jährige Pole Pawel Fajdek. Mit 80,50 m siegte er vor dem Franzosen Quentin Bigot (78,19). Halasz kam auf genannten ersten Versuch auf 78,18 m, Nowicki hatte als beste Leistung 77,69 erreicht.

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