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Nach DopingkontrolleEin Hilferuf von Österreichs bester Hürdensprinterin

Von 6 bis 7 Uhr stand Beate Schrott heute zur Dopingkontrolle bereit, weil sie um 9 Uhr einen beruflichen Termin hatte. Die Kontrolleure kamen um 6.55 Uhr, Schrott verpasste ihren Termin um 30 Minuten.

Beate Schrott
Beate Schrott © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Östereichs beste Hürdensprinterin Beate Schrott wendet sich via Facebook an die Öffentlichkeit und hofft gleichzeitig, dass die richtigen Personen die Meldung lesen. Profisportler müssen täglich eine Stunde bekanntgeben in der sie für Dopingkontrollen zur Verfügung stehen. In dieser Zeit müssen Sportler an ihrer Wohnadresse oder anderen klar definierten Orten für Kontrollen anzutreffen sein.

Weil Schrott um 9 Uhr früh einen Termin hatte für den sie um 8.15 Uhr das Haus verlassen musste, hat sie das Zeitfenster zwischen 6 und 7 Uhr angegeben. Die Kontrolleure haben um 6.55 Uhr bei ihr angeläutet, die Kontrolle hat 90 Minuten gedauert und Schrott bei ihrem Termin mit 30-minütiger Verspätung angekommen.

Schrott schreibt:

"Ich geh neben dem Sport arbeiten, weil es mir nicht mehr möglich ist vom Sport allein zu leben. Man fühlt sich als Athlet in solchen Situationen ehrlich gesagt ein bisschen ausgeliefert und das ist der Grund warum ich diese Zeilen schreibe. Ich hab nämlich nicht die Option die Kontrolle zu unterbrechen. In dem Fall würde ich gesperrt werden.

Die Kontrolleure haben heute rein theoretisch nichts falsch gemacht (und waren nebenbei bemerkt sehr nett und freundlich), aber es wär trotzdem nett, wenn bei den Kontrollen bedacht werden würde, dass Athleten neben dem Sport auch noch anderen Verpflichtungen nachkommen müssen. Und wenn ich eh schon jeden Tag eine Stunde für Dopingkontrollen auffindbar sein muss, dann wäre es einfach cool, wenn man diese eine Stunde auch nützt."

 

Kommentare (1)

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gerbur
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Lesenswert?

Naja! Hört auf zu Meckern!

Ihr habt Euch das selber eingebrockt! Der gesamte Spitzensport heutzutage ist unsauber, so zumindest, wenn man rückblickend ein Fazit zieht. Fast 100 Prozent der Sieger in jeglicher Disziplin aus den vergangenen Jahrzehnten stehen im Verdacht gedopt zu haben. Das erstreckt sich auf auf reine Amateure, dort wo nicht kontrolliert wird, ist das ganz arg!

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