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Volleyball-Champions-LeagueFrankfurt war für Aich/Dob eine Nummer zu groß

Wunder passieren höchst selten und im Volleyball fast gar nicht. Daher ist es kein Wunder, dass SK Posojilnica Aich/Dob in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation gescheitert ist. Frankfurt reichten zwei Satzgewinnen zum Aufstieg. Das Match gewann Aich/Dob 3:2.

Viel zu selten konnte Aich/Dob den Block der Frankfurter überwinden. © GEPA pictures
 

Nach der 0:3-Auswärtsniederlage in der 2. Runde der Volleyball-Champions-League-Qualifikation hätte SK Posojilnica Aich/Dob gegen United Volleys Frankfurt im Heimspiel ein Wunder gebraucht. Doch das ließen die Deutschen nicht zu. Sie agierten vom ersten Ballwechsel an hoch konzentriert, zogen im ersten Satz im Sportpark in Klagenfurt gleich davon und gewannen den Durchgang nach 24 Minuten 25:20. „Die Gäste waren einfach zu gut. Vor allem ihr Service machte uns extreme Probleme. Wir waren in allen Belangen schwächer“, analysiert Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu den Satz.


Im zweiten Durchgang gingen die Heimischen in Führung, konnten die bis zum 9:9 dem Favoriten Paroli bieten. Doch mit einer Punkteserie zogen die Deutschen wieder davon, ließen den Hausherren keine Chance. Nach 21 Minuten verwandelten sie den ersten Satzball zum 25:17. Damit war der Champions-League-Traum der Bleiburger nach 45 Minuten gestorben, zog Frankfurt in die Qualifikationsrunde ein, trifft dort auf Saloniki (GER).
Im dritten Satz brachten beide Trainer den gesamten Kader zum Einsatz. Da hatte Aich/Dob klare Vorteile, gewann die Partie nach 107 Minuten 3:2.

 

„Meine Burschen machten in den ersten beiden Sätzen viel zu viele Fehler, um die Gäste gefährden zu können. Das Spiel hat gezeigt, wir sind noch nicht so weit. Für meine Truppe war es ein Lehrspiel“, meint Micheu, der seine Schützlinge kritisierte: „Das war nicht der Auftritt, den ich vom Team erwartet habe. Schon die Körpersprache passte bei vielen Spielern nicht. Wir haben in beiden Partien nicht das gezeigt, was wir können.“ Nun trifft die Truppe im CEV-Cup-Sechszehntelfinale auf Liberec.
Weiter geht es aber schon am Samstag um 19 Uhr in Bleiburg in der Mevza-Liga gegen ACH Ljubljana. „Das nächste schwere Spiel für uns“, weiß der Sportdirektor.

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