Es soll eines der großen Highlights der Saison werden. Das Finalturnier des Austrian Volley Cups, das heuer in Amstetten stattfindet. Die Gemeinde im westlichen Niederösterreich hat sich schon sehr früh um die Austragung bemüht. Kurios: Bereits als die Bewerbungsunterlagen eingingen, war davon auszugehen, dass der lokale Verein daran nicht teilnehmen würde. Noch im Rennen um den Cup-Titel, der unabhängig von der Meisterschaft einen Startplatz im Europacup sichern würde, ist der SK Aich/Dob. Die Bleiburger machen bereits heute den Anfang mit dem Duell gegen Graz. Sportchef Martin Micheu freut sich schon darauf, ist aber ob der Vergabe noch skeptisch: „Sie wollen es als Großevent aufziehen. Ich hoffe auf eine gelungene Premiere, dass es die Fans annehmen, selbst wenn ihre Mannschaft nicht mehr dabei ist.“

Alle wieder fit

Noch mehr hofft Micheu auf einen Sieg gegen Graz. „Sie hatten eine schwierige Saison, aber ihre Auftritte im Cup waren immer stärker als in der Liga. Wir müssen vorsichtig sein.“ Positiv: Zum ersten Mal seit November ist der Kader wieder vollständig. Auch der tschechische Angreifer Jan Jirasek ist wieder genesen. „Wir haben zum ersten Mal seit Ewigkeiten komplett trainiert“, ist Micheu zuversichtlich. Gelingt der Sieg gegen Graz, ginge es bereits am Samstag entweder gegen Hartberg oder Waldviertel, die das zweite Halbfinale bestreiten. Für Micheu gibt es nur einen Titelanwärter: „Die Hartberger haben sich mit einem Deutschen und einem Amerikaner schon wieder verstärkt. Wenn sie heuer nicht das Double holen, wäre das schon eine kleine Überraschung.“ Bereits am Mittwoch startet das Play-off. Aich/Dob ist in der „Best-of-five“-Serie gegen die Wörther-See-Löwen klarer Favorit.