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Handball-Nationalteamtrainer"Wir wissen nicht, was auf uns zukommt"

Die stark ersatzgeschwächte ÖHB-Auswahl trifft am Sonntag auswärts auf Bosnien-Herzegowina, das mit einigen Corona-Fällen zu kämpfen hat.

© (c) GEPA pictures/ Mario Buehner
 

Österreichs Handball-Männer haben nach dem 31:28-Auftaktsieg am Mittwoch über Estland in der EM-Qualifikations-Gruppe 2 schon die nächste Aufgabe vor sich: Am Sonntag (20.00 Uhr, live auf ORF Sport +) trifft die ersatzgeschwächte ÖHB-Truppe auswärts in Bugojno auf Bosnien-Herzegowina. Ein auf dem Papier weit schwierigerer Gegner, der allerdings mit einer Reihe von Coronafällen zu kämpfen hat.

Trotz eines stark dezimierten Kaders unterlagen die Bosnier Gruppenfavorit Deutschland am Donnerstag nur knapp mit 21:25. Bosnien hatte beim europäischen Handball-Verband (EHF) wegen der "vielen Coronafälle" um Verlegung angesucht, das Gesuch war aber abgeschmettert worden.

"Wir wissen nicht, was am Sonntag auf uns zukommt, welche Spieler dabei sein werden und welche nicht", erklärte ÖHB-Teamchef Ales Pajovic. In zwei Trainingseinheiten am Freitag wollte er seiner wegen des Ausfalls von sieben Spielern dezimierten Mannschaft den letzten Schliff geben. "Wir müssen unsere 6:0-Deckung und unseren Angriff verbessern. Es gibt ein paar taktische Dinge, an denen wir arbeiten müssen", lautet die Analyse von Pajovic nach dem Auftaktmatch gegen die Esten.

Zufrieden ist der Teamchef mit regelmäßigen Kurz-Trainingslehrgängen mit Spielern aus der heimischen Liga. Man habe schon gegen Estland gesehen, "welche hohe Bedeutung diese Lehrgänge haben und wie sehr sie uns helfen".

Dem ÖHB-Team fehlen neben dem langzeitverletzten Star Nikola Bilyk auch Goalie Thomas Bauer, Janko Bozovic, Daniel Dicker, Alexander Hermann, Raul Santos, Robert Weber und Boris Zivkovic. Auch darum war Pajovic nach dem Auftakt sehr zufrieden, wie sich die vielen neuen Spieler in kurzer Zeit eingefügt haben. "Sie haben das System erlernt und verinnerlicht."

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