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Handball-WMÖsterreich ist gleich zum Auftakt in der Pflicht

Österreich startet heute gegen Saudi-Arabien in die Handball-WM. Es muss gleich ein Sieg her (18 Uhr, ORF Sport+).

Teamchef Patrekur Johannesson und Österreich greifen heute in das WM-Geschehen ein
Teamchef Patrekur Johannesson und Österreich greifen heute in das WM-Geschehen ein © GEPA pictures
 

Das erste und bisher einzige Spiel gegen Saudi-Arabien ist schon ein Zeitchen her. Am 23. November 1997 standen einander die beiden Teams in einem eher bedeutungsschwachen Sechs-Nationen-Turnier im niederländischen Haarlem gegenüber. Heute wird es in der modernen Jyske Bank Boxen im dänischen Herning zum zweiten Kräftemessen kommen. Und die Wichtigkeit dieses Duells ist wesentlich höher, immerhin ist es der Auftakt in die WM. Österreich braucht einen Sieg gegen die Saudis, wenn der WM-Traum nicht nach den fünf Gruppenspielen platzen soll und mit einem Sieg könnten Nikola Bylik und Co. die 25:32-Scharte von Haarlem ausmerzen.

Ein Selbstläufer wird es aber auf keinen Fall. „Sie haben seit Kurzem einen slowenischen Trainer, Denice Boris. Ich konnte einige Spiele im Vorfeld analysieren“, sagt Österreichs Trainer Patrekur Johannesson, „Saudi-Arabien ist ein unangenehmer Gegner, sie spielen einen etwas wilden Handball und konnten bereits gegen Katar und Japan aufzeigen.“

Jubiläum für den Teamchef

Für den Isländer auf der Bank wird es heute ein Jubiläumsspiel. Er wird zum 100. Mal die Geschicke der ÖHB-Auswahl lenken und noch nie war die Belastung so hoch, immerhin warten fünf Spiele in sieben Tagen. „Jene Mannschaften mit einer großen Breite sind da natürlich im Vorteil. So ein Turnier kann man nicht mit sieben, acht, neun Spielern spielen. Man braucht 16 gleich starke Spieler.“ Österreich muss sich die Kräfte gut einteilen, dass die beiden vermeintlich leichteren Gegner zu Beginn serviert werden, ist da vielleicht ein Vorteil. „Saudi-Arabien, Chile und Tunesien werden unangenehme Gegner sein, aber das klare Ziel ist die Hauptrunde“, sagt Flügel Robert Weber: „All die 16 Männer, die jetzt mit an Bord sind, haben sich in ihren Vereinen weiterentwickelt. Deshalb bin ich guter Dinge, dass wir unser Ziel erreichen.“ Weber war auch schon 2014 in Herning dabei, als sich Österreich bei der EM für de zweite Runde qualifiziert konnte.

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