Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Nur 13 Mann im KaderErsatzgeschwächte österreichische Basketballer vor schweren Aufgaben

Österreichs Basketball-Herren sind am Montag nach Ljubljana abgereist, wo die Qualifikation zur Europameisterschaft 2022 in einer "Bubble" fortgesetzt wird.

Benedikt Güttl steht im Aufgebot
Benedikt Güttl steht im Aufgebot © ERWIN SCHERIAU
 

Gegen Ungarn (Samstag) und die Ukraine (Montag, 30. November, jeweils 17.10 Uhr, ORF Sport+ live) steht das 13 Mann umfassende Aufgebot von Coach Raoul Korner bereits unter Zugzwang. Die ÖBV-Auswahl ist nach zwei Spieltagen in der Gruppe F als einziges Team sieglos.

Korner hatte ursprünglich 19 Aktive nominiert. Weil sechs von ihnen wie u.a. NBA-Center Jakob Pöltl und China-Legionär Sylven Landesberg nicht zur Verfügung stehen, ergibt sich die Mannschaft praktisch von selbst. Im Vergleich zu den Begegnungen im Februar ist Österreich durch die Rückkehr von Rasid Mahalbasic (Baskets Oldenburg/GER) und Jozo Rados (Landstede Hammers Zwolle/NED) unter dem Korb deutlich stärker aufgestellt. Einen Aderlass gibt es hingegen bei den Guards, weil der verletzte Thomas Klepeisz (BBC Ulm/GER) ebenso fehlt wie Moritz Lanegger, der zum 3x3-Team gewechselt ist.

ÖBV-Kader für die Spiele in der EM-Qualifikation gegen Ungarn und die Ukraine:

Daniel Friedrich, Benedikt Güttl, Enis Murati (alle Swans Gmunden), Maximilian Hopfgartner (BK Klosterneuburg), Sebastian Käferle (Oberwart Gunners), Davor Lamesic (Flyers Wels), Erol Ersek (FC Bayern Basketball II/GER), Rasid Mahalbasic (Baskets Oldenburg/GER), Marvin Ogunsipe (Hamburg Towers/GER), Jozo Rados (Landstede Hammers Zwolle/NED), Bogic Vujosevic (BC Aalst/BEL), Bryce Douvier, Thomas Schreiner (beide ohne Verein).

Dazu kommt, dass einige Akteure wenig bis gar keine Spielpraxis haben. Mannschaftskapitän Thomas Schreiner ist ebenso vereinslos wie Bryce Douvier. Erol Ersek (FC Bayern Basketball II/GER) und Sebastian Käferle (Oberwart Gunners) sind als potenzielle Teamdebütanten in die slowenischen Hauptstadt gereist.

Es werde "spannend" und "herausfordernd", sagte Korner zur APA. Er wolle freilich wie schon zum Auftakt der EM-Qualifikation vor neun Monaten "das Beste aus der Situation machen. Ich konzentriere mich auf die Spieler, die da sind", betonte der 46-Jährige. Die kommenden Gegner hätten bereits vergangene Woche die Vorbereitung aufgenommen, merkte er zudem an. Für Österreichs Herren stand am (heutigen) Montagabend in Ljubljana das erste gemeinsame Training seit Februar an.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren