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BasketballAlles ist neu, nur der Favorit ist der gleiche

Die Basketball-Superliga startet in ihre neue Saison. Kapfenberg ist wieder der Favorit – und sieht sich sogar besser als im Vorjahr.

Kapfenberg überragt alle © GEPA pictures
 

Neuer Name, neues Logo, neuer Modus. Am Samstag geht es in der Basketball-Superliga los. Mit Meister, Cup- und Supercupsieger Kapfenberg sowie UBSC Graz sind zwei Steirer in der höchsten Basketballliga Österreichs vertreten. Zehn Mannschaften spielen um den Meistertitel – Favorit ist freilich Kapfenberg.

Die Bulls haben die neun letzten Titel geholt – erst am Montag den dritten Supercup in Folge. Die nächsten Titel sollen folgen, die Konkurrenten sehen die Bulls abermals als großen Favorit. „Das ist auch Kalkül der Konkurrenten“, sagt Bulls-Sportdirektor Michael Schrittwieser: „Wir nehmen die Rolle als Zugpferd sehr gerne an.“

Wie es den Bulls gelingt, sich Jahr für Jahr aufs Neue zu motivieren und die Spannung hochzuhalten? „Wir“, sagt Schrittwieser und spricht dabei für sich und Coach Mike Coffin, „wir hassen es, zu verlieren. Wir werden dann krank, grantig, unangenehm. Daher haben wir es uns angewöhnt, zu gewinnen.“

Gefährliche Drohung

Was Schrittwieser noch sagt, ist eine Drohung an die Konkurrenz: „Wir glauben, dass das heurige Team mehr Potenzial hat als das aus dem Vorjahr.“ Das Zusammenstellen des Kaders funktionierte mit einem Trick: „Wir haben am 14. Juni, also nach dem Titelgewinn, beratschlagt, was wir tun würden, wenn wir nur Zweiter geworden wären, die Finalserie nicht 3:0 gewonnen hätten und seit Jänner nicht nur vier Spiele verloren hätten. Genau mit dieser Motivation haben wir das Team geformt. Wir haben im Sommer einen sehr guten Job gemacht“, sagt Schrittwieser. Das haben andere aber auch. „Es gibt jede Saison ein Überraschungsteam. Ich traue Graz heuer zu, genau dieses Team zu sein.“

Eine Rolle, die die Grazer gerne annehmen. „Ohne größenwahnsinnig zu sein: Mit diesem Kader müssen wir unter die besten sechs“, sagt Neo-Sportdirektor Karl Sommer. „Vom Gefühl her wäre ich sehr enttäuscht, wenn wir das nicht schaffen.“ Für den UBSC geht es am Sonntag bei Liganeuling St. Pölten los. „Wir wissen sehr gut über die Mannschaft Bescheid“, sagt Sommer.

Der Modus: Nach dem Grunddurchgang, in dem jeder einmal daheim und einmal auswärts gegen jeden spielt, wird die Liga geteilt. Die ersten sechs spielen um die Platzierungen vor dem Viertelfinale, die unteren vier um zwei Viertelfinalplätze. Der Letzte und Vorletzte muss ins Abstiegs-Play-off gegen die Zweitliga-Finalisten.

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