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NBA-FinalsToronto legte im Finale gegen die Warriors vor

Die Toronto Raptors gehen in der Finalserie der NBA gegen die Golden State Warriors mit 1:0 in Führung.

© AP
 

Die Toronto Raptors haben am Donnerstagabend (Ortszeit) das Auftaktmatch der Finalserie der National Basketball Association (NBA) 118:109 (59:49) gegen die Golden State Warriors gewonnen. Es war der bereits fünfte Sieg en suite für den Endspiel-Debütanten. Die zweite Partie der "best of seven"-Serie findet in der Nacht auf Montag (2.00 MESZ/live DAZN) erneut in der kanadischen Metropole statt.

Die Raptors lagen in der extrem intensiven Begegnung nach der Pause ständig in Front und feierten am Ende einen verdienten Erfolg. Ihr Topscorer war diesmal nicht Kawhi Leonard, der 23 Zähler erzielte, sondern Pascal Siakam mit persönlichem Play-off-Rekord von 32 Punkten. Der 25-jährige Kameruner verwertete 14 seiner 17 Wurfversuche aus dem Feld. "Wir haben von Beginn weg gut verteidigt. Das war eine solide Leistung von uns", lautete der erste Kommentar von Siakam.

Die Gäste aus Oakland wurden erneut von ihrem Kapitän Stephen Curry angeführt, der mit 34 Zählern zum sechsten Mal en suite über 30 Punkte erzielte. Dazu ist der 31-Jährige nun mit 102 erfolgreichen Distanzwürfen der erste NBA-Profi mit mehr als 100 Dreiern in Finalspielen. Außerdem verbuchte Draymond Green mit jeweils zehn Zählern, Rebounds und Assists sein bereits fünftes Triple-Double - das dritte in Serie - in den laufenden Play-offs. Derartiges war zuletzt Lakers-Legende Earvin "Magic" Johnson vor 35 Jahren gelungen.

Bei den Warriors fehlte weiterhin Kevin Durant, der in den vergangenen beiden Jahren als wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie ausgezeichnet worden war. Der 30-Jährige, der sich am 8. Mai eine Wadenzerrung zugezogen hatte, reiste zwar mit dem Team nach Toronto, dürfte aber wohl auch im zweiten Match nur Zuschauer sein.

Dafür gab DeMarcus Cousins sein Comeback. Der 28-Jährige Center hatte schon im zweiten Play-off-Spiel vor eineinhalb Monaten einen Riss im Quadrizeps-Muskel erlitten. Allerdings verschärften sich im Finish wieder die Personalsorgen von Golden-State-Trainer Steve Kerr, der in seiner 100. Play-off-Partie an der Seitenlinie die 25. Niederlage zur Kenntnis nehmen musste: Edel-Verteidiger Andre Iguodala schied mit einer Knieverletzung aus und wird damit wohl länger ausfallen.

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