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Wegen Corona NFL erhöht Schuldengrenze um 150 Millionen Dollar

Die Coronakrise bringt dramatische Auswirkungen für die Sportwelt mitsich, so auch wirtschaftliche Talfahrten. Um dem entgegen zu wirken, beschloss die NFL die Schuldengrenze ihrer Klubs um 150 Millionen Dollar zu erhöhen.

Im September solls wieder losgehen
Im September solls wieder losgehen © ANGELA WEISS
 

Die National Football League (NFL) will die Schuldenobergrenze pro Club um 150 Millionen US-Dollar (138,58 Mio. Euro) anheben. Nach Informationen von ESPN haben sich die Liga und Clubvertreter am Montag in einer Telefonkonferenz darauf geeinigt, wegen der Auswirkungen der Coronakrise in der Saison 2020 das Limit von 350 Mio. auf 500 Mio. Dollar (461,94 Mio. Euro) zu erhöhen. Die Eigentümer werden voraussichtlich am 19. Mai über den Vorschlag abstimmen.

Die Teams befürchten Einnahmenverluste in zweistelliger Millionenhöhe, wenn Spiele aufgrund der Covid-19-Pandemie in leeren Stadien ausgetragen werden. Eine für ESPN durchgeführte Analyse schätzte, dass der NFL jede Woche, die ohne Zuschauer gespielt wird, Einnahmen in Höhe von etwa 138 Mio. Dollar aus Ticketverkauf und Spieltag-Ausgaben entgehen würden. Nach aktuellem Plan wird Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs die Saison am 10. September gegen die Houston Texans eröffnen.

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