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NFLDas sind die zufriedensten Quarterbacks im Wilden Westen

Der Draft und die Free Agency haben ihre Spuren hinterlassen. Teams haben altbekannte Spieler verloren und neue geholt, Geld gespart und ausgegeben sowie potentielle Superstars gedraftet. Diesen Prozess erlebt jeder Involvierte anders: Die Fans und Eigentümer wollen die Spieler mit dem größten Glanzfaktor, die Trainer wollen die besten Spieler, die Spieler wollen keine Konkurrenz und mehr Geld, während die General Manager (GM) der Teams unter Strom stehen, um alle glücklich zu machen.

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Die NFL wird häufig als Quarterback-Liga bezeichnet. Es gibt wohl keine Position in irgendeinem Teamsport, die ähnlich wichtig ist. Im Großen und Ganzen triumphiert oder fällt das ganze Team, nein, das ganze Franchise mit diesem einen Mann. Aus diesem Grund lohnt sich ein Blick in die „Quarterback-Rooms“ der Teams. In den nächsten vier Wochen kommen alle Teams einmal unter die Lupe, wobei jede Woche eine Himmelsrichtung im Brennpunkt steht und auf einer Skala von 1 (gering) bis 10 (sehr hoch) die Zufriedenheit beschrieben wird.
Diese Woche dran: Die Sheriffs des Wilden Westen, der AFC West und der NFC West.
 

 
AFC West

Denver Broncos

QB: Drew Lock
Zufriedenheit: 10

Der 2nd-Year QB Drew Lock geht wohl als einer der glücklicheren Quarterbacks in den Sommer. Vergangene Saison hat WR Courtland Sutton seine Breakout-Saison gehabt, zudem verspricht WR DeaSean Hamilton Potential. Aber weil das nicht genug ist, haben sich die Broncos im Draft zunächst WR Jerry Jeudy (für viele der beste WR im Draft) und dann WR K. J. Hamler (bester Slot-Receiver im Draft) geangelt. Das Backfield wurde darüber hinaus mit RB Melvin Gordon erweitert und nimmt so Lock ein wenig von der Last ab. Konkurrenz auf der QB-Position gibt es auch kaum welche, nachdem QB Joe Flacco entlassen wurde.

Las Vegas Raiders

QB: Derek Carr
Zufriedenheit: 5

Der neue Sheriff am Las Vegas Strip hegt gemischte Gefühle. Durchaus positiv ist die Draft-Verpflichtung von WR Henry Ruggs zu sehen. Ruggs muss sich aber erst einmal in der Rolle eines „echten“ WR1 behaupten, nachdem er auch in Alabama der dritte Receiver war. Das im letzten Jahr maue Receiver-Personal wurde zusätzlich mit WR Lynn Bowden, WR Bryan Edwards (beide Draft) sowie WR Nelson Agholor und TE Jason Witten (Free Agency) aufgestockt. Keiner der vier ist aber ein Heilsbringer für den Quarterback. Sollte Carr es nicht schaffen, gute Leistungen zu zeigen, sitzt ihm der in der Free Agency geholte QB Marcus Mariota im Nacken – immerhin der 2. Pick im 2015 Draft.

Los Angeles Chargers

QB: Tyrod Taylor, Justin Herbert
Zufriedenheit: 6 bzw. 8

Beide Quarterbacks können mit ihrem restlichen Kader zufrieden sein. Die Offensive Line wurde in der Free Agency verstärkt und sollte weniger löchrig sein. Auch die Passempfänger (WR K. Allen, WR M. Williams, TE H. Henry, RB A. Ekeler) können sich sehen lassen. Wer die Starting-Rolle erhält ist weit offen. Taylor hat mit Herbert einen Pro-Ready-Quarterback als Konkurrenten bekommen, nachdem Anfang April Head Coach Anthony Lynn Taylor noch als Starter angedacht hatte. Wer auch immer der Anführer der Chargers-Offensive sein wird, er darf eine neue Stadion-Ära einleiten.

Kansas City Chiefs

QB: Patrick Mahomes
Zufriedenheit: 9

Neben den beiden älteren Running Backs LeSean McCoy und Spencer Ware (die im Draft durch Clyde Edwards-Helaire ersetzt wurden), verließ auch der Punter Dustin Colquitt das Team. Aber wer braucht schon einen Punter, wenn man Pat Mahomes heißt? Zudem haben die Chiefs all seine Spielzeuge in der Offensive (TE T. Kelce, WR T. Hill, WR D. Robinson, WR M. Hardman, WR S. Watkins, RB Dam. Williams) behalten. Wehrmutstropfen: OG Stefen Wisniewski (Steelers) und OG Cameron Erving (Cowboys) verließen die Chiefs.

NFC West

Arizona Cardinals

QB: Kyler Murray
Zufriedenheit: 10

Ein Name - DeAndre Hopkins – rechtfertigt wohl die Zehn auf der Zufriedenheits-Skala. Als wäre das nicht genug, wurde der Vertrag von WR Larry Fitzgerald und RB Kenyan Drake verlängert. Als wäre das auch noch nicht genug, haben die Cardinals mit OT Josh Jones den vielleicht größten Steal in Runde 3 gemacht, denn Jones hatte durchaus First-Round-Potential. Oh, und in Arizona ist es angeblich auch schön, oder Kliff Kingsbury?

Los Angeles Rams

QB: Jared Goff
Zufriedenheit: 6

Nachdem Goff zwei seiner besseren Offensiv-Spieler mit RB Todd Gurley und WR Brandin Cooks in der Free Agency gehen hat sehen müssen, wird sich der QB doch einiges von den Rookies RB Cam Akers und WR Van Jefferson erhoffen, auch wenn es eher größere Fußstapfen sind, in welche die beiden treten. Man darf allerdings nicht vergessen, dass ja noch immer Offensive-Mind Sean McVay die Spielzüge ansagt. Auch hat Goff kaum Konkurrenz auf seiner Position und über die nächsten vier Jahre mindestens $110 Millionen verdient.

San Francisco 49ers

QB: Jimmy Garappolo
Zufriedenheit: 8

Den zu den Saints gegangenen WR Emmanuel Sanders ersetzten die 49ers durch First-Round-Pick WR Brandon Aiyuk. GM John Lynch stufte Aiyuk als fast gleich gut ein, wie CeeDee Lamb, was überraschtem denn Lamb galt oft als stärkster Wide Receiver des Drafts. In der Offensive Line hat sich nicht viel getan und Jimmy G verdient weiterhin gut, also kein Grund zur Sorge aus diesen Richtungen. Schlägt Aiyuk auch noch ein, könnte es nicht besser sein für den Super-Bowl-Aspiranten.

Seattle Seahawks

QB: Russell Wilson
Zufriedenheit: 9

Eigentlich braucht Wilson gar keine guten Receiver, er würde wahrscheinlich auch so stark spielen. Nichtsdestotrotz freut er sich sicher über die Verpflichtungen von TE Greg Olsen und WR Phillip Dorsett sowie die Rückkehr von TE Will Dissly nach dessen Achillessehnenriss im Oktober. In Runde 3 des Drafts holten die Seahawks in Damien Lewis einen der besseren Offensive Guards im Draft.

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