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Pause von Galopp bis FootballErstmals seit 75 Jahren: Kentucky-Derby abgesagt - auch NFL reagiert

Das gab es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr: Das Kentucky Derby wird erstmals seit 1945 nicht am ersten Sonntag im Mai gelaufen. Wegen des Coronavirus wurde es bereits jetzt verschoben - auf September. Und die NFL verschiebt den Trainingsauftakt.

AP, Kentucky Derby, Galopp
Das Kentucky-Derby wird heuer erstmals nach 75 Jahren nicht zur Austragung kommen © AP
 

In Europa diskutiert man noch über Verschiebungen, Absagen und die Folgen. In den USA handeln die großen Sportorganisationen rasch. Am Dienstag etwa wurde die 146. Auflage des "Kentucky Derby", traditionell gelaufen am ersten Sonntag im Mai verschoben. Und das mag was heißen, schließlich wurde dieses Rennen seit 1885 nur zweimal in seiner Geschichte nicht an diesem Datum gelaufen. Das bisher letzte Mal ist 75 Jahre her, es war im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs, 1945.

Auch da hatte der Vorsitzende des Klubs "Churchill Downs" nicht gedacht, dass es so weit kommen würde: "Das Kentucky Derby wird gelaufen. Selbst, wenn es nur zwei Pferde sind, die vor zwei Zuschauern laufen", hatte Colonel Matt Winn damals gemeint. Er sollte sich irren. Heuer reagierte man früh und verschob das Rennen, zu dem im Vorjahr 150.000 Fans gepilgert waren, gleich.

Auch die NFL reagiert

Aber nicht nur der Galopprennsport, in den USA sehr populär, reagiert, auch die National Football League NFL. Der Trainingsauftakt für die Teams wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mannschaften mit einem neuen Cheftrainer hätten nach der ursprünglichen Planung am 6. April angefangen, alle anderen Teams wären am 20. April in die Saisonvorbereitung gestartet.

Man werde sich in regelmäßigen Abständen austauschen und die Situation rund um die Ausbreitung des Virus neu beurteilen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der NFL und der Spielergewerkschaft NFLPA vom Montag (Ortszeit).

Keiner persönlichen Treffen

In der derzeit laufenden Wechselperiode dürfen einander Teamvertreter und Spieler zudem nicht persönlich treffen. Interessierte Mannschaften dürfen Spieler nicht zu ihren Geschäftsstellen oder anderen Orten bringen und selbst keine Angestellten zu den Profis schicken. Ärztliche Untersuchungen müssen in der Nähe der bisherigen Städte vorgenommen werden. Klubs und Spieler auf dem freien Markt dürfen seit Montag miteinander verhandeln. Verträge unterschrieben werden dürfen frühestens ab Mittwoch.

 

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