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NBAHoffnung auf ein Frühwarnsystem bei Erkrankung

Für das Finalturnier im Covid-19-Hotspot Florida hat die US-Basketballliga einen digitalen Sicherheitsplan konzipiert - auf Kosten der Privatsphäre der Profis.

© AP
 

In der NBA träumen sie alle von einem Ring. 120 Gramm schwer, goldfarben und prunkvoll, der Lohn für einen Titelgewinn in der besten Basketballliga der Welt, wie spiegel.de berichtet. Mehrere zehntausend Dollar ist er wert, der Meisterschaftsring, über den Kobe Bryant einmal sagte, er sehe aus "wie Perfektion". Der Ring, über den momentan viel gesprochen wird, kostet 299 Dollar. Er ist sechs Gramm leicht, silberfarben, schlicht auf den ersten Blick - und gilt doch als größte Hoffnung der NBA im Kampf gegen Corona.

Ab dem 30. Juli will die Liga wieder Basketball spielen, mit 22 Teams und bis zu 770 Spielern und Betreuern, isoliert in einem Sportkomplex, Codename "The Bubble", in Disneyworld, Orlando. Ein spektakulärer, ein amerikanischer Plan, doch das Risiko ist immens: Florida gehört zu den gefährlichsten Corona-Hotspots weltweit, derzeit steigen die Fallzahlen dramatisch. Ausgerechnet hier hofft die NBA sicher zu sein: durch Isolation, strenge Regulierung - und vor allem technische Hilfe.

Star ist der Ring

Rund ein halbes Dutzend High-Tech-Gadgets führt das 108 Seiten lange Sicherheitsprotokoll der NBA auf: "MagicBands", Pulsoximeter, smarte Thermometer, sie alle sollen das Corona-Virus fernhalten. Der Star des Papiers ist aber der Ring.

"The Pulse" heißt das Gerät des finnischen Herstellers Oura, von dem die NBA gleich 2000 bestellt hat. Dieser Ring misst Körpertemperatur, Herzfrequenz und Lungenfunktion, analysiert den Schlaf und errechnet daraus einen "Risk Score". Laut einer Studie der Universität West Virginia können Covid-19-Symptome dadurch mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden - bis zu drei Tage im Voraus.

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