Der Reitsport ist nach dem Video, das die britische Olympiasiegerin Charlotte Dujardin dabei zeigte, wie sie ihr Pferd schlug, in ein schiefes Licht gerückt. Und auch gegen Max Kühner, der für Österreich bei den Olympischen Spielen reitet, tauchten pünktlich vor Olympia Vorwürfe auf. Es handelt sich um eine Anzeige, die gegen den in Deutschland sesshaften Weltranglistendritten in München von der Tierschutzorganisation PETA bereits vor eineinhalb Jahren eingebracht worden war. „Aber man sagte mir, dass vor den Spielen ein sogenanntes Pressevakuum herrscht. Daher wurde dieses Thema noch einmal ausgespielt und vor Olympia gab es natürlich viele Medien, die auf so eine Geschichte gewartet haben.“ Nun ist Kühner, der mit seinem Pferd „Electric Blue“ zu den Favoriten auf eine Medaille zählt, selbst im Abwehrkampf. Wegbegleiter beteuern aber, dass ein Fehlverhalten undenkbar sei.
Olympia 2024 Paris
Reiter Max Kühner: „Es gibt schwarze Schafe – ich bin es nicht!“
Österreichs Teamleader sieht sich seit eineinhalb Jahren mit einer Anzeige der Tierschutzgruppe PETA konfrontiert, beteuert aber: „Ich kann ausschließen, dass bei mir irgendwas falsch gelaufen ist.“
© AFP / Oscar Olsson