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Motorrad-WMKTM präsentiert die MotoGP 2019

In der Heimatstadt Mattighofen lud KTM die gesamte Werksmannschaft aller Motorrad-WM-Klassen zur großen Präsentation. Das größte Interesse galt freilich den MotoGP-Teams - heuer gibt es davon gleich zwei.

Die Tech3- (links) und die Werks-KTM © KK/Sebas Romero
 

Red Bull KTM Factory Racing und Red Bull KTM Tech3 - diese beiden Teams mit insgesamt vier Fahrern - werden heuer dafür sorgen, dass der österreichische Motorrad-Hersteller auch 2019 weiter den Rückstand zur absoluten WM-Spitze, sprich zu Honda und Marc Marquez, verringern kann.

In Mattighofen wurden die Motorräder vorgestellt. Und die Farbgebung erinnert ein wenig an die beiden Red-Bull-Formel-1-Teams. Die Tech3-KTM ist ähnlich lackiert wie der Toro Rosso, das Werksteam freilich in den klassischen Red-Bull- und KTM-Farben.

Und Stefan Pierer, CEO von KTM, bringt das Ziel für 2019 auf den Punkt. "Wir haben ein 5-Jahres-Programm, heuer sind wir im dritten Jahr. Da sollten Top-10-Platzierungen drinnen sein, vielleicht hin und wieder ein Platz auf dem Podium. Spätestens dann im fünften Jahr, wollen wir gewinnen", so Pierer.

Erste Tests

Das erste Kapitel dazu wurde schon geschrieben. Bei den ersten Tests in Sepang. Bei brütender Hitze kamen Pol Espargaro, Johann Zarco und Miguel Oliveira bereits auf Top-Zeiten unter zwei Minuten.

(c) Sebas Romero MotoGp 5 Zarco Red Bull KTM Factory Racing
MotoGp 5 Zarco Red Bull KTM Factory Racing © (c) Sebas Romero

Dabei spulte KTM ein richtiges Mammutprogramm ab. Vor allem Espargaro und Zarco fuhren nicht nur die dreitägigen Tests, sondern schon zuvor die shakedowns über zwei Tage zuvor. Und das bei Temperaturen über 40 Grad. Ausprobiert wurde eine neue Auspuffanlage sowie Verkleidungen mit neuen Winglets. Das völlig Überraschende dabei: Auch die Konkurrenz hat unglaublich zugelegt, sodass sich der Rückstand auf nahezu eineinhalb Sekunden einpendelte. Der Franzose Johann Zarco, der im Winter von Tech-3-Yamaha zum KTM-Werksteam gewechselt war, staunte auch: "Ich hatte nicht erwartet, dass die anderen derart zulegen können. Das war schon unglaublich."

Dennoch ist man überzeugt, den Anschluss heuer zu schaffen. Podestplätze wären im Laufe des Jahres so das ganz große Ziel. Und dass heuer gleich vier Piloten dabei sind, ist ein enormer Vorteil. Da können viel, viel mehr ausprobiert werden. KTM-Teammanager Mike Leitner fasst die Testspositiv zusammen: "Wir haben an diesen Tagen hier jede Menge Dinge getestet, angefangen beim Chassis über das Fahrwerk bis hin zur Aerodynamik. Wir sind 1:59er-Rundenzeiten gefahren. Die ganz schnellen Runden sind uns in der Hitze leider nicht gelungen. Das war aber nicht unser erklärtes Ziel.

Die Motorrad-WM beginnt heuer traditionsgemäß beim Nachtrennen in Losail (Qatar) am 10. März.

 

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