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"Weg zur Arbeit"Leclerc pilotierte neuen Ferrari quer durch Maranello zur Teststrecke

In Maranello wachte man heute mit ungewohnten Tönen auf - Charles Leclerc pilotierte den neuen Ferrari quer durch den Ort auf die Teststrecke in Fiorano zur ersten großen Ausfahrt.

Charles Leclerc verlässt die Fabrik in Maranello © Ferrari/Twitter
 

Zur  Morgendämmerung heulte der Motor - und das ist in Maranello das untrügliche Zeichen, dass die Formel-1-Saison startet. Endlich. Und die erste Ausfahrt war eine besondere, ging es doch wie schon 1947 direkt  vom Ferrari-Werk über die öffentlichen Straßen zur Teststrecke in Fiorano. Am Steuer: Der Monegasse Charles Leclerc, neue Nummer eins der roten Renner, höchstpersönlich pilotierte den SF1000.

Der Weg, nach 110 Tagen und dreieinhalb Monaten des Lockdowns, ist historisch: Gestartet werden die Maschinen im "Officina Classiche" in der Ferrari-Produktion. Und dann ging es durch genau jenes Tor, aus dem auch Enzo Ferrari am 12. März 1947 das erste Auto seines Namens, den Ferrari 125 S, gesteuert hatte. Danach geht es über klingende Namen wie "Via Abetone Inferiore" vorbei an der "Gestione Sportiva" in der Via Enzo Ferrari 27, wo die schönsten Ferraris der vergangenen 73 Jahre ausgestellt sind. Und Leclerc twitterte: "Gute Morgen  - und Entschuldigung an alle, die ich aufgeweckt habe."

Das Ziel: Die hauseigene Teststrecke in Fiorano, wo alle neuen Ferraris seit 1972 ihre erste Ausfahrt absolvieren und auf der auch alle neuen Formel-1-Renner bis zu den Testbeschränkungen ihre ersten Kilometer abspulten. Übrigens: Leclerc war der erste Formel-1-Fahrer, der in einer Formel-1-Boliden auf den öffentlichen Straßen von Maranello fuhr, auch über die "Via Gilles Villeneuve" hin zur Teststrecke.

Ab nach Österreich

Das nächste Mal, wo man die Formel-1-Motoren hören wird: Österreich, Spielberg, Red-Bull-Ring. Darauf freut sich auch Leclerc, für den das Pilotieren des Autos auf den öffentlichen Straßen auch nicht alltäglich ist: "Eigentlich stehe ich ja gar nicht gern früh auf. Aber der heutige Grund, es zu tun, war ein großartige. Vielleicht habe ich ein paar Menschen aufgeweckt, aber auf den Straßen von Maranello mit dem SF1000 zu fahren, war toll. Wieder im Cockpit zu sitzen war wie nach Haus zu kommen. Ich kann es gar nicht abwarten, den SF1000 in Österreich zu fahren!"

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