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Ab 2021Die neuen Formel-1-Regeln im Überblick

Der 31. Oktober 2019 war ein Meilenstein in der Formel-1-Geschichte. Noch nie wurde derart allumfassendes Reglement erlassen, wie das neue Agreement für 2021.

Ross Brawn und Nicolas Tombazis präsentieren ein Modell für 2021 © (c) AP (Darron Cummings)
 

Mit Auslaufen des alten Concorde-Agreements musste eine neue Verfassung der Formel 1 geschmiedet werden. Nach rund zwei Jahren Forschung und Entwicklung wurde am Donnerstag ein Reglement präsentiert, das im Grunde alle Bereich abdeckt: Technik, Finanzen und den Sport.

Was haben aber die Experten des internationalen Automobilverbandes (FIA) und dem Rechteinhaber Liberty Media so erarbeitet. Hier ein Überblick.

Technik:

Die größten Änderungen gibt es im Bereich der Aerodynamik. Es kommen ein einfacherer Frontflügel, keine Bargeboards, Autos mit Ground Effect.

Das Gewicht steigt von 743 kg auf 768 kg. Der Grund: größere Räder, neue Power-Unit, neue Standardteile. Die Antriebseinheit bleibt im Grund gleich, erfährt aber eine Kostenreduktion durch höheres Gewicht.

Das Benzin erfährt eine höhere Umweltrelevanz. Bestehend aus anfänglich 20 Prozent erneuerbaren Inhalten (E-Fuel). Das Benzinsystem wird standardisiert (Pumpen, Schläuche etc).

Die Übertragungssysteme (Getriebe, Antriebswellen) werden eingefroren

Die Cockpit-Dimensionen werden größer, größere Seitenholme erhöhen die Sicherheit, vorgeschriebene vordere Unterbodenstruktur.

Ein großes Plus gibt es auch im Bereich Sicherheit. Chassisteile werden verstärkt, dazu kommt ein umfassenderer Seitenaufprall-Schutz, höhere Energieabsorption an der Nase.

Die Farbgebung müsste man noch überdenken

Sebastian Vettel über das neue, graue Formel-1-Modell der FIA.

Sport.

Erhöhung der Rennanzahl auf maximal 25 im Jahr

Wochenendformat wird von vier auf drei Tage reduziert.

Einschränkungen bei Windkanal und CFD-Simulationen

Einschränkungen beim Power-Unit-Prüfstand

Formel 1 2021: Die besten Fotos

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Finanzen:

Eingeführt wird eine Budgetobergrenze von 175 Millionen Dollar pro Jahr. Nicht dazuzuzählen sind: Marketingkosten, Fahrergehälter, Kosten für die drei bestbezahlten Mitarbeiter, Kosten für nicht zur Formel 1 zählenden Aktivitäten.

 

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