McLaren-Mercedes will bei der Vergabe des begehrtesten noch offenen Cockpits in der Formel 1 nichts überstürzen. "Bis der zweite McLaren-Fahrer gefunden ist, glaube ich nicht, dass es auf dem Fahrer-Markt viel Bewegung geben wird. Daher sind wir nicht wirklich in Eile", erklärte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh am Montag der englischen Zeitung "Guardian". McLaren hatte sich am Freitag einvernehmlich vom zweifachen Weltmeister Fernando Alonso getrennt.
Viele Kandidaten. Für den zweiten Pilot neben Lewis Hamilton gibt es mehrere Kandidaten, als Favorit wird der Deutsche Nico Rosberg, derzeit bei Williams, gehandelt. Auch sein Landsmann Adrian Sutil (Spyker) und der Finne Heikki Kovalainen (Renault) werden genannt. "Uns haben einige Fahrer kontaktiert, die noch bei anderen Teams unter Vertrag sind. Wir haben ihnen gesagt, dass wir mit ihnen nicht verhandeln können, ehe sie beweisen, dass sie dafür frei sind", erklärte Whitmarsh.
Nicht auf der Liste. Ralf Schumacher, der nicht mehr bei Toyota unter Vertrag steht, ist nach Angaben des "Guardian" kein Kandidat. Sein Manager habe McLaren-Boss Ron Dennis kontaktiert, "aber es wurde schnell klargestellt, dass er nicht auf der Liste steht."
Viele Alonso-Nachfolger, nur Schumi II gehört nicht dazu
McLaren lässt sich in der Nachfolgersuche nicht unter Druck setzen. Nur eines ist klar: Ralf Schumacher ist für die Silberpfeile keine Option.
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