Pressestimmen zu Spa-Rennen"Eine der größten Schanden in der Geschichte dieses Sports"

Das Formel-1-Rennen in Spa war in Wirklichkeit keines, Sieger gab es mit Max Verstappen dennoch einen. Die Pressestimmen im Überblick.

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Das Rennen in Spa dauerte nur 520 Sekunden
Das Rennen in Spa dauerte nur 520 Sekunden © AFP
 

GROSSBRITANNIEN:

"Daily Mail": "Max Verstappen hat eine Farce eines Großen Preises von Belgien gewonnen - eine Prozession hinter einem Safety Car für ZWEI Runden. Das Publikum auf der verregneten Rennstrecke von Spa-Francorchamps wartete dreieinhalb Stunden auf die Ergebnisse, während die bestbezahltesten Fahrer der Welt in ihren Garagen saßen und auf besseres Wetter warteten."

"The Guardian": "Der Große Preis von Belgien wird als Rennen verbucht werden und die Ehrungen dafür wurden ordnungsgemäß verliehen, aber es lag wenig Würde darin, wie die Formel 1 an einem regendurchnässten Nachmittag in Spa-Francorchamps vorging."

ITALIEN:

"Gazzetta dello Sport": "Die Farce von Spa: So landet man dabei, die Formel 1 zu demütigen. Man konnte entscheiden, wegen der extremen Bedingungen nicht zu fahren, es wäre die logischere Entscheidung zum Schutz der Piloten gewesen."

"La Repubblica": "Der imaginäre Große Preis - die letzte Farce der Formel 1 - in Spa wird nicht gefahren, aber Punkte werden vergeben."

"Corriere della Sera": "Die Farce des Geister-Grand-Prix - in Spa gewinnen Geld und das Unwetter."

DEUTSCHLAND:

"Bild": "Das verrückteste Nicht-Rennen der Formel-1-Geschichte! Nach zwei Runden ist wieder Schluss. Die Rote Flagge wird um 18.25 Uhr erneut geschwenkt. Die Fahrer kehren in die Boxengasse zurück. Um 18.44 Uhr der offizielle Abbruch. Das Verrückte: Weil das Safety-Car beide Runden vorwegfuhr, hat sich im Feld nichts verändert. Jeder kommt dort ins Ziel, wo er ins Rennen gestartet war."

"FAZ": "Es gab auch eine gute Nachricht aus Spa-Francorchamps: Die Formel 1, schlechthin der Leistungs-Optimierungsklub des Spitzensports, kann doch nicht alles vorausberechnen und simulieren, um jederzeit im Rennen bleiben zu können. Am Wochenende scheiterte der selbsternannte Hightech-Zirkus in Spa-Francorchamps am Wetter."

"Süddeutsche Zeitung": "Zuschauer, die tief in nassen Wiesen stehen, Regen, der die Sicht verhindert, und Rennfahrer, die um ihre Gesundheit bangen: Der zwanghafte Versuch, den Großen Preis von Belgien zu starten, gerät zum absurden Schauspiel."

FRANKREICH:

"L'Equipe": "Mit Kartenspielen für die einen, einem Nickerchen für die anderen und einer kleinen Mahlzeit für Yuki Tsunoda schlugen alle die Zeit tot, so gut sie konnten, während es draußen weiter regnete. Letztendlich kündigte Michael Masi einen Neustart für 18.17 Uhr an. Aber es war Zeitverschwendung."

SPANIEN:

"El Mundo": "Das war eine erbärmliche Pantomime. Eine der größten Schanden in der Geschichte dieses Sports. Man kann doch nicht das Ergebnis eines Rennens präsentieren, das gar nicht stattgefunden hat. Das ist eine Beleidigung der Geschichte der Formel 1, eine Beleidigung des Wettbewerbs und des Sports im Allgemeinen."

"Marca": "Das war das Rennen der Bauernfängerei. Der GP von Belgien hat gezeigt, was Formel 1 aktuell ist. Für die einen ist das vernünftig, andere betrachten das als Betrug. Denn dieser Sport lebt noch heute von der Mystik, die von Männern geschaffen wurde, die ihr Leben für den Sport klaglos riskiert und oft auch gegeben haben."

"AS": "Die Formel 1 erleidet in Spa Schiffbruch. Niemand stellt infrage, dass die Sicherheit der Fahrer oberste Priorität hat. Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse gab es auch nur wenig Spielraum. Das 'Express'-Ergebnis hinterlässt einen schlechten Geschmack. Einen sehr schlechten."

"Mundo Deportivo": "Verstappen hat das 'Nicht-Rennen' von Spa gewonnen. Es war eine Pantomime, die man durch eine Absage des Rennens oder aber auch durch eine Verschiebung auf Montag sehr leicht hätte vermeiden können."

SCHWEIZ:

"Blick": "Die Zeit verstreicht. Der Regen prasselt weiter auf den Asphalt. Der GP von Belgien ist längst zum Skandal geworden. Die Verantwortlichen versuchen, unbedingt noch einen Rennstart hinter dem Safety Car hinzukriegen. Es geht nur um die TV-Millionen."

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Amadeus005
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Soviel Regen war dann auch nicht

Aber die Strecke ist halt ziemlich schlecht designt für Regen

GordonKelz
1
9
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ES GAB AUCH POSITIVES.....

Die Fahrer sind alle GESUND geblieben, die
Umwelt geschont!
Gordon