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In WarmbadRollstuhltennis krönte seine Meister

Christina Pesendorfer und Nico Langmann krönten sich unter 22 Teilnehmern.

Herren-Sieger Langmann und Damen-Gewinnerin Pesendorfer (vorne) wurden geehrt
© kk
 

Am vergangenen Wochenende fanden beim TC Warmbad in Villach die Staatsmeisterschaften im Rollstuhltennis statt. Insgesamt 22 Teilnehmer kämpften an drei Turniertagen um die begehrten Titel im im Einzel sowie dem Herren-Doppel. Im Damenbewerb konnte sich die für Salzburg spielende Christina Pesendorfer, Nummer 103 der Weltrangliste, über ihren ersten Staatsmeistertitel freuen. In einem spannenden Endspiel setzte sich die Oberösterreicherin gegen die Titelverteidigerin und Ex-Nummer-Sieben der Welt, Margrit Fink aus der Steiermark, in zwei Sätzen mit 6:1 und 7:5 durch.

Bei den Herren kam es zum wiederholten Mal zu einem Generationenduell zwischen dem routinierten Tiroler Martin Legner, ehemals Nummer vier der Weltrangliste, und dem jungen Wiener Nico Langmann. Am Ende eines hin- und herwogenden Matches hatte schließlich der Youngster Langmann die Nase vorne. Nach 0:4-Rückstand im zweiten Satz konnte Langmann das Match noch drehen und verteidigte seinen Titel in spektakulärer Weise mit 6:7, 6:4, 6:3. „ Bei diesem Stand sah ich mich schon weinend unter der Dusche“, sagt der überglückliche Sieger. Für Legner gab es im Anschluss nur eine kurze Verschnaufpause, denn gleich darauf galt es, gemeinsamen mit seinem Partner, Josef Riegler aus Niederösterreich, das Doppel-Finale gegen die Titelverteidiger Thomas Flax (Vorarlberg) und Thomas Mossier (Steiermark) zu bestreiten. Die Paarung Legner/Riegler gewann dieses letzte Spiel des Turniers klar 6:4, 6:4.

Aus Kärntner Sicht zeigte der junge Martin Strassnig groß auf. Mit einem Erstrunden-Sieg bewies der 18-jährige, der regelmäßig in Warmbad trainiert, dass mit ihm in Zukunft durchaus zu rechnen ist. Corona zum Trotz konnten sich die Organisatoren des Österreichischen Behindertensportverbands (ÖBSV) in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband (ÖTV), dem Kärntner Tennisverband (KTV) und Kärnten Sport, über eine sehr gelungene Veranstaltung freuen. Die Athleten genossen den Aufenthalt sichtlich und waren sicher nicht das letzte Mal in Kärnten zu Gast, wie der KTV versichert.

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