"Ich war noch zwei Stunden nach dem Rennen in Schockstarre", hatte Magdalena Lobnig nach dem enttäuschenden fünften Platz im Halbfinale am Freitag gemeint. Leicht gehandicapt durch eine erst kurz vor der Weltmeisterschaft überstandenen Nebenhöhlenentzündung, musste die Kärntnerin daher im B-Finale starten. Am Ende wurde sie mit 1,11 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Yan Jiang (CHN) Dritte und holte den letzten bei der WM zu vergebenden Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio im nächsten Jahr. Trotz des Verpassen des Finales überwog bei der 29-jährigen im Ziel die Freude über das Olympiaticket. "Ich bin super happy. Es war das erwartet schwere Rennen, dementsprechend nervös war ich auch. Heute habe ich mir das Rennen besser eingeteilt als noch im Semifinale. Daher konnte ich gegen Ende des Rennens noch zulegen. Zusammenfassend habe ich doch noch das Beste aus meiner Situation gemacht."
Ruder-WM in Ottensheim
Lobnig schafft Olympia-Qualifikation
Mit dem dritten Platz im B-Finale gelang Magdalena Lobnig am letzten Tag der heimischen Ruder-Weltmeisterschaft doch noch die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio 2020.
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