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KanadaSalchers Reise in die Vergangenheit

Paralmypics-Ass Markus Salcher frischte auf seiner dreiwöchigen Kanada-Tour sein Englisch auf und erkundete das Land.

Salcher in Kanada
Salcher in Kanada © KK/Salcher
 

Neun Jahre sind vergangen als Markus Salcher bei den Paralympics in Vancouver seine Premiere feierte. Damals musste sich der Para-Skifahrer im Super-G noch mit Rang acht begnügen – mittlerweile ist er mehrfacher Medaillengewinner bei Großereignissen. Diese Erfahrung kann dem einst 19-Jährigen bis heute keiner nehmen, wie er selbst erzählt: „Das sind Dinge, die du als Sportler brauchst, um vielleicht einmal erfolgreich zu sein. Die ersten Spiele haben mir enorm viel gebracht und deshalb war das Zurückkehren nach Kanada für mich ein Erlebnis und eine Reise in die Vergangenheit. Der „Canada place“ mit der Fackel ist beeindruckend und ein Ausflug nach Victoria durfte auch nicht fehlen.“ Doch von wegen Urlaub, der Klagenfurter frischte auf dem „Tamwood International College“ seine Englischkenntnisse auf. „Ich hab mir gedacht, für drei Wochen die Schule wieder zu besuchen kann für meine Masterarbeit in Media Convergence Management nicht schaden.“

Salcher und seine Studienkollegen
Salcher und seine Studienkollegen Foto © KK/Salcher

Und Salcher wäre nicht Salcher, wenn er seinen Trainingsplan nicht mit im Gepäck hätte. „Ich hab mir ein Fitnesscenter organisiert und AJ war so nett und hat mich beobachtet und unterstützt. Das war ein super Austausch“, so der 28-Jährige, der sich in Vancouver bei einem Griffner Auswanderer einquartierte. „Meine Eltern lernten Norbert Letnar damals 2010 in Whistler auf der Tribüne kennen und seit dem sind wir gut befreundet. Ich hatte in die Stadt eine halbe Stunde mit dem Bus, alles ganz easy.“

Kein Trainingslager in Übersee aus Geldmangel

Zurück in der Heimat wartet auf den Kärntner nun das Sommertraining sowie die Suche nach Material. Nur einen Wermutstropfen gibt's dennoch. „Wir fliegen heuer wieder nicht nach Chile, weil zu wenig Budget vorhanden ist, deswegen starten wir Ende August in Saas-Fee. Es ist nicht dasselbe“, kennt der Doppel-Paralympics-Champion von 2014 die Problematik all zu gut. „Nichtsdestotrotz werden wir wieder Vollgas geben.“

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