Nach dem 2:1-Erfolg in der Best-of-Three-Serie im Viertelfinal-Play-off gegen die Mattersburg Rocks sind die Wörthersee Piraten jetzt bereit, das Halbfinale gegen die Raiders Tirol in der zweiten Basketball Bundesliga für sich zu entscheiden. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums in der Sporthalle St. Peter und dem Schwung des 94:66-Erfolgs in Spiel zwei auswärts in Tirol, soll für den Vizemeister der Saison 2000/01 der Traum vom Finale in Erfüllung gehen. Dort warten entweder die Mistelbach Mustangs oder die Kufstein Towers, die ebenfalls beim Serienstand von 1:1 am Samstag in eine dritte Entscheidungsrunde gehen müssen.
Mit der Situation vertraut
„Wir haben in dieser Saison aufgrund der Viertelfinalserie gegen Mattersburg bereits Erfahrung mit Entscheidungsspielen. In der Vorbereitung sehen wir uns in der Videoanalyse vor allem an, was wir bisher gut gemacht haben. Dann bereiten wir uns dementsprechend vor“, erzählt Piraten-Trainer Andreas Kuttnig und fügt an: „Die Energie und der volle Fokus gilt in dieser Woche dem wichtigen Spiel am Samstag.“
Im alles entscheidenden Spiel fehlt den Klagenfurtern nach wie vor Schlüsselspieler Tim Huber, der seit Beginn der Halbfinalserie verletzt ist. Um diesen Ausfall kompensieren zu können, muss das Team noch enger zusammenrücken. „Jetzt müssen halt andere Spieler, die auf seiner Position spielen können, eine spezielle Leistung an den Tag legen. Vor allem Lukas Simoner, Marcus Holyfield und Elvis Keric sind hier gefordert“, sagt Kuttnig.