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WM in RusslandJetzt kann man es ja sagen: Der wirkliche WM-Gewinner heißt Österreich

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Jetzt, da der würdige Weltmeister feststeht, aber auch der Verlierer, nein, der zweite Sieger tosenden Applaus verdient, kann es endlich offen gesagt werden. Der wirkliche WM-Gewinner heißt Österreich. All die kämpferischen, emotionalen, spielerischen Fähigkeiten der Kroaten sind eindeutig und unverkennbar Nachwehen der k. u. k Zeit. So lange ist das nämlich auch noch nicht her. Und die Franzosen sind uns ohnehin zu ewigem Dank verpflichtet. Zum einen befindet sich das mächtige Original des Eiffelturms in Minimundus. Es durfte, durch gnädige Duldung, in Paris ohnehin nur mittelmäßig rekonstruiert werden. Zum anderen trägt eines der wichtigsten Werkzeuge ihren Namen – der Franzose.

Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Zur nächsten WM in einem weiteren Musterland, mehr noch, einer Zweit-Wiege der Demokratie, dessen Name schon auf das Altgriechische verweist: Katarrh.

Zugegeben, das erinnert jetzt schon ein wenig an Schleim, passt aber ideal zur FIFA. Deren Boss, Herr Putinfantino oder so, lässt seinen Vorgänger aussehen wie einen Lehrbuben. Ein gütiger Mann, dessen Taschen für jeden Wunsch offen sind, kamerascheu und bekannt dafür, dass er sich, abgesehen von gestern, nur sehr ungern in Spielerkreisen bewegt. Weil: Niedrigniveau. Ihm also ein neuer Slogan mit auf den Weg: FIFA la corrupción.

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