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30.000 im Hyde ParkWarum es kein "Public Viewing" in England gibt

Heute werden sich wieder 30.000 Fans im Londoner Hyde Park zum gemeinschaftlichen Fußball-Schauen einfinden. Das Spektakel findet jedoch nicht als "Public Viewing" statt.

Haben Englands Fans auch heute etwas zu feiern? © (c) AP (Matt Dunham)
 

Public Viewing definiert sich folgendermaßen: Es ist eine im Deutschen verwendete Bezeichnung für die öffentliche Liveübertragung von Sportereignissen oder anderen Events auf Videowänden. Der Ausdruck entstammt dem englischen public für „öffentlich“ und viewing für „ansehen, anschauen“

Es gibt so manche Wörter, die zwar englisch sind, aber im englischen Sprachgebrauch etwas völlig anderes bedeuten. Eines der bekanntesten Beispiele ist sicherlich das Handy: Denn das Mobiltelefon bezeichnet man im Englischen als "mobile phone" beziehungsweise im Amerikanischen als "cellular phone". Das Wort "handy" hingegen steht für "geschickt" oder "praktisch". Und aktuell im Rahmen der Männer-Fußballweltmeisterschaft ist ein ähnlicher Fall überall zu lesen und zu hören: Public Viewing. Englischsprachige hingegen verwenden den Begriff hauptsächlich für die Leichenschau. Böse Zungen mögen nun behaupten, dass dieser Begriff für manche Fußballspieler durchaus zulässig ist.

Wenn sich heute 30.000 im Hyde Park von London treffen, findet die Veranstaltung unter dem Begriff "public screening" statt. Die
Nachfrage überstieg die Anzahl der Tickets deutlich. Die
Glücklichen mussten ausgelost werden - so manches WM-Ticket war
einfacher zu ergattern. Und die Nachfrage so groß, dass sogar die Technik
versagte.

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