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Österreich - Slowenien 1:0Matchwinner Burgstaller: "Zu Hause ein Tor zu schießen, ist ein Traum"

Österreich gewinnt das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien mit 1:0 und verbesserte sich damit in der Tabelle auf Rang vier.

Guido Burgstaller erzielte das 1:0 © (c) GEPA pictures/ Christian Walgram
 

Österreichs Team spielte eine ambitionierte erste Hälfte, kam nach 12 Minuten zur ersten Chance. David Alaba setzte nach einem Ballverlust nach und gewann ihn in der gegnerischen Hälfte wieder zurück. Marcel Sabitzer leitete per Ferse auf den Bayern-Spieler weiter, der Marko Arnautovic in der Mitte bediente. Der Stürmer zog volley ab, der Ball ging knapp links am Pfosten vorbei.

Nach gut einer Viertelstunde musste die Partie kurz unterbrochen werden. Martin Hinteregger prallte bei einem Kopfballduell mit Andraz Sporar zusammen und musste behandelt werden.

Zwei Mal Oblak als Sieger

Österreich diktierte weiter das Geschehen, fand aber zwei Mal in Sloweniens Schlussmann Jan Oblak seinen Meister. Nach 25 Minuten stand Marcel Sabitzer nach einer Flanke von David Alaba im Strafraum ziemlich frei. Er nahm den Ball direkt per Kopf. Oblak parierte stark und lenkte das Leder an die Stange.

Nach 33 Minuten hätte es 1:0 stehen müssen. Xaver Schlager bekam die Kugel von Petar Stojanovic beim Klärungsversuch glücklich in den Lauf gelegt. Schlager stand fast frei vor Oblak, schoss den Torwart allerdings an.

EM-Qualifikation: Österreich gegen Slowenien

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Elfmeteralarm

Die Slowenen starteten besser aus der Pause, kamen zu ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit. Stojanovic flankte von der rechten Seite. Sporar köpfelte aufs Tor, Heinz Lindner parierte im Nachfassen (49.).

Ein kurzes Raunen ging nach 55 Minuten durchs Publikum. Valentino Lazaro fiel im Strafraum nach einem Zweikampf mit Bojan Jokic. Für Schiedsrichter Aleksei Kulbakov war es zu wenig für einen Strafstoß. Das Spiel lief weiter.

Teamchef Franco Foda reagierte, brachte Guido Burgstaller für Marcel Sabitzer, der Foda den Handschlag verweigerte.

Ein typischer Burgstaller

Drei Minuten später stand es 1:0 für Österreich. Arnautovic machte im Strafraum den Ball fest, drehte sich und zog aus kurzer Distanz ab. Oblak konnte abwehren, allerdings direkt vor die Füße von Burgstaller, der die Kugel mit dem linken Fuß aus kurzer Distanz über die Linie drückte (74.). Es war das zweite Länderspieltor des Stürmers aus Gmünd. Ein sehr wichtiges, immerhin handelt es sich um das Goldtor. "Als Kärntner zu Hause zu treffen, ist ein Traum."

Mit diesem wichtigen 1:0-Sieg überholte Österreich Slowenien in der Tabelle und ist damit neuer Vierter.

Hier geht es zur Tabelle

Österreich - Slowenien

Tor: Burgstaller (74.).

Österreich: Lindner; Lainer, Dragovic, Hinteregger, Ulmer; Schlager, Laimer (82. Ilsanker); Lazaro, Sabitzer (71. Burgstaller), Alaba (90. Kainz); Arnautovic.

Slowenien: Oblak; Stojanovic, Strua, Mevlja, Jokic; Crnigoj (78. Beric), Bijol (63. Popovic), Kurtic, Zajc (69. Bohar); Ilicic, Sporar.

 

Kommentare (5)

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redniwo
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eigentlich unentscchieden

ohne Heinz Lindner wäre es ein 1:1 geworden.

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joe1406
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Manchmal denkt man

wenn man so Spielberihte liest bei einem anderen Spiel gewesen zu sein. Slowenien ein Lüftchen offensiv und kommt trotzdem zu Chancen - mit ein bisschen Pech wär ein 1:1 absolut möglich gewesen. Alaba lebt von seinem Image, Lazaro eine Nullnummer. Das goldene Händchen von Foda schmeichelt - jeder gute Trainer setzt Burgstaller von Anfang an ein. Das beste die Stimmung die das Kärntner Publikum und die Gäste aus Slowenien gemacht haben. Peinlich das Spruchband der Wiener Fan-Abordnung "Spiele nur im Happel-Stadion". Den angesagten Stimmungs-Boykott hat nur der gemerkt, der vom Boykott gelesen hatte. In Hälfte zwei war die Stimmung wegen der Vorstellung von Österreichs Kickern "etwas gedrückt". Aber Ende gut alles gut - drei Punkte dawurschtelt - aber Österreichs Kicker haben so bei einer EM Endrunde nichts verloren.

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one2go
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joe106

Absolut auf den Punkt gebracht!
PS: Dragovic und Stehfussballer Arnautovic sollten sich an Alaba und Lazaro ein Beispiel nehmen und auch die österr. Bundeshymne lernen - peinlich das „Gekaue“ - 11 „echte“ Slowenen schaffen das auch!

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derdrittevonlinks
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15
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Zwei unterschiedliche Halbzeiten

Erste Halbzeit spielerisch Ton angebend.
Zweite Halbzeit offene Spielgestaltung.
Erfolgreich angelegt.
Und der Trainer hat quasi mitgespielt, siehe Spielertausch.

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Landbomeranze
11
15
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Hochverdienter Sieg?

Bei dieser Mannschaft ist nichts aber rein gar nichts mehr da von dem, was sie bei Koller ausgezeichnet hat. Kein durchgehendes Forechecking mehr, einer der offensivsten Rechtsverteidiger, Lainer, wird von Foda am eigenen Sechzehner festbetoniert, Lazaro bleibt als Nullnummer bis zum Ende im Spiel. Zudem hatten die Slowenen mit zwei Kopfbällen in der zweiten Hälfte mehr Chancen. Einzig Arnautovic ermöglichte mit seiner fußballerischen Qualität doch noch einen Sieg. Foda ist, so leid es mir tut eine Vorgabe, die der Mannschaft alle Schnelligkeit im Spiel genommen hat. Grausam!

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