Donau zeigt den potenziellen Abstiegskandidaten Köttmannsdorf, Atus Ferlach und St. Jakob aktuell wie ein erfolgreicher Abstiegskampf aussehen kann. Mit je einem 1:0-Sieg gegen Köttmannsdorf und jetzt auch gegen Bleiburg, wo Boyo Jarjue das einzige Tor erzielte, wandert man die Kärntner Liga-Tabelle hoch und liegt mit 24 Punkten jetzt mit vier Punkten Vorsprung auf Rang zwölf. Obmann Lukas Koch weiß aber, dass die Situation noch nicht entschärft ist. „Wir haben die Schlinge etwas aufgemacht. Gegessen ist aber noch nichts. Auf jeden Fall tut der Mannschaft und dem gesamten Verein jeder einzelne Sieg gut. Man merkt auch, dass wieder mehr Zuseher am Platz stehen“, sagt Koch und fügt an: „Die Siege waren alle knapp, das ist so im Abstiegskampf. Aber vor allem der Erfolg gegen Bleiburg war verdient, wir hatten auch mehr Torchancen.“ Weiter geht es für die Donau-Kicker am Sonntag (16 Uhr) zu Hause gegen den SAK. Mit einem Sieg könnte man in der Tabelle nochmal einen deutlichen Satz nach oben machen. Koch: „In der Liga ist nichts ausgeschlossen, wir konnten im Herbst ja auch Velden schlagen. Jetzt wollen wir auch das Derby gewinnen. Von der Auslosung her hatten wir einen harten Start. Und jetzt ist es wichtig, dass wir dranbleiben und weiter punkten.“
Kärntner Fußball
Donau zieht den Kopf immer weiter aus der Schlinge
Dem SV Donau gelang zuletzt mit zwei Siegen in Folge die Flucht aus dem Tabellenkeller. Sele Zell gewann zu Hause gegen Feldkirchen.
© SOBE