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Nach DrohungenLange hielt der Boykott der Sturm-Fans nicht an

Die Fans des SK Sturm riefen am Nachmittag des Cupspiels bei der Austria Klagenfurt zum Boykott des Klagenfurter Karawankenblick-Stadions auf. "Ab Reihe zwei hat man keine Sicht aufs Spielfeld", schrieben die Fanklubs. Polizeikontigent wurde aufgestockt. Nach zehn Minuten lockte der Kick aber immer mehr Grazer auf die Tribüne.

Hier sollen die Sturm-Fans stehen
Hier sollen die Sturm-Fans stehen © Sturm-Fanklubs/kollektiv1909.at
 

1000 Plätze beim Spiel sind für Sturm reserviert, sagte die Klagenfurter Austria vor der Cup-Partie gegen Sturm Graz. Der Sektor im "Karawankenblick-Stadion", also jenem neben dem Wörthersee Stadion, umfasst auch diese Zahl, mehr als 500 Fans sind auch angekündigt. Jedoch sorgt der Platz für viel Aufregung im Fanlager der Grazer. Man stattete nämlich die Rampe zum Wörthersee Stadion mit Podesten aus, von dort soll man das Spielfeld sehen können. "Weit entfernt vom Spielfeld mit stark eingeschränkter Sicht aus der ersten Reihe und mit null (!) Sicht ab der zweiten Reihe. Trotz intensiver Bemühungen unseres Vereins konnte keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, Austria Klagenfurt hat sogar die Gespräche mit Sturm einseitig abgebrochen", schreiben die Fans auf der Homepage www.kollektiv1909.at.

Boykott vor dem Stadion angedroht

Nun wollen die Fans boykottieren: "Wir werden in jedem Fall nach Klagenfurt fahren, jedoch unter diesen Voraussetzungen nicht ins Stadion gehen und rufen alle Sturmfans auf, sich dieser Vorgehensweise anzuschließen! Sollten uns die Kärntner wider Erwarten doch noch einen anderen Sektor anbieten oder auf eine andere Art und Weise einlenken, werden wir das Spiel besuchen. Andernfalls werden wir das Spiel schweren Herzens boykottieren", so die Fans weiter.

Nicht nur der Standort, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aus Sicht der Anhänger nicht: "15 Euro für diesen Sektor sind eine Verhöhnung der Zuschauer – zeigen wir, dass wir uns nicht alles gefallen lassen!"

Ein Statement seitens der Austria ließ nicht lange auf sich warten: "Es waren ursprünglich 1500 Fans aus Graz angekündigt, dafür wurde geplant. Natürlich möchten wir, dass unsere Gäste sich wohlfühlen bei uns und haben dafür auch alles getan, was uns möglich war, aber es gab hier auch behördliche Auflagen zu berücksichtigen. Wir hoffen natürlich, dass sich die Grazer Fans letztlich dafür entscheiden, das wäre sicher im Interesse aller", so Peter Berg, Pressesprecher.

Die Polizei hat indes bereits reagiert und das Kontigent der Beamten aufgestockt. Knapp 100 Polizisten sind nun rund um das Stadion im Einsatz.

Lange hielt der Boykott nicht

Rund zehn Minuten der Partie versäumten die Sturm-Fans dann wirklich und gingen derweil in den Stadionwald von "For Forest". Rund 100 waren von Beginn an auf der Tribüne auf der Rampe. Nach dem 1:0 für die Grazer füllte sich der Gästesektor immer mehr, kurz vor dem 1:1 (44.) zogen die Sturm-Fans dann doch mit lauten Fangesängen in ihrem Sektor geschlossen ein.

Kommentare (6)

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JHeld
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WEM scherts?

na DEM Sturm Fan scherts 🤣

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plolin
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Dann sollen sie halt boykottieren.

Wem scherts?

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CloneOne
2
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Naja

2 Reihen müsst ihr erstmal zusammenbringen

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joe1406
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Liebe Sturm Fans!

Ihr habt absolut recht - wenn man Bäume in ein Stadion setzt macht der Fußball Pause - so ist eben die Realität. Leider. Da hilft es gar nichts das Notstadion schön zu reden.

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Rick Deckard
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so wie Sturm derzeit spielt,

ist 0 Sicht ein wahrer Glücksfall für jeden Zuschauer!

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gerbur
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Bei der Partie würde ich einen Platz

in der 2.Reihe als Glücksfall betrachten.

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