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Salzburg - WAC 2:2Wolfsberg macht in Salzburg aus 0:2 noch ein 2:2

Der WAC zeigte in Salzburg viel Moral. Die Wolfsberger lagen bis zur 80. Minute 0:2 zurück, kamen mit zwei Treffern (Ulmer-Eigentor, Liendl) in vier Minuten zu einem 2:2.

Andreas Ulmer (rechts) traf, bedrängt von Shon Weissman, ins eigene Tor © (c) GEPA pictures/ Mathias Mandl
 

Ohne Shon Weissman, ohne Michael Liendl, Lukas Schmitz und Romano Schmid – Trainer Ferdinand Feldhofer hat die Mannschaft für das Auswärtsspiel beim Tabellenführer ordentlich umgekrempelt. Der 18-jährige Kai Stratznig durfte nach seiner starken Vorstellung im Heimspiel gegen Salzburg erneut beginnen. Der 19-jährige Lukas Schöfl, der zuvor bereits mehrfach eingewechselt wurde, feierte sein Startelf-Debüt.

Dass es die Wolfsberger defensiv anlegen, widerlegten sie gleich nach zwei Minuten. Angriff über rechts, Milos Jojiic kam seitlich im Strafraum zum Abschluss. Seinen satten Schuss wehrte Cican Stankovic ganz stark ab, brachte im letzten Moment noch die Hand hoch. Nach sechs Minuten war es wieder Jojic, der diesmal im zenalen Mittelfeld agierte. Sein Schuss aus 20 Metern kratzte an der Außenstange.

Salzburg - WAC 2:2 (1:0)

Tore: Okugawa (19.), Mwepu (71.) bzw. Ulmer (80./Eigentor), Liendl (84.).

Salzburg: Stankovic; Farkas (64. Vallci), Onguene, Wöber, Ulmer; Okugawa (64- Ashimeru), Mwepu, Junuzovic (74. Okafor), Szoboszlai, Hwang (74. Adeyemi), Daka.

WAC: Kofler; Baumgartner (66. Schmitz), Rnic, Gollner, Novak, Stratznig (21. Liendl), Leitgeb; Schöfl (46. A. Schmidt), Jojic, Wernitznig (66. Gölles); Dieng (46. Weissman).

1:0 durch Masaya Okugawa

Salzburg bekam die Partie dann rasch in den Griff und ging nach 19 Minuten in Führung. Hee-Chan Hwang spielte einen Lochpass in die Schnittstelle des WAC-Abwehrzentrums. Masaya Okugawa nahm den Ball perfekt mit und schloss unhaltbar ab - 1:0 (19.).

Nach 21 Minuten nahm Feldhofer den ersten Wechsel vor. Stratznig, seit der achten Minute mit Gelb verwarnt, musste Michael Liendl Platz machen.

Zur Pause wechselte der WAC doppelt: Weisman kam für Dieng, Alex Schmidt für Schöfl. Sie vermochten offensiv aber auch keine Akzente zu setzen.

Die Salzburger kontrollierten die Partie, hatten nach knapp 70 Minuten die Chance auf das 2:0. Nach einem abgefälschten Ball stand Hwang alleine vor Kofler. Anstatt selbst abzuschließen legte er ab auf Daka, der aber einen Schritt zu spät kam.

2:0 durch Enock Mwepu

In der 71. Minute war die Partie dann entschieden. Wieder war Hwang beteiligt, der Ball kam zu Enock Mwepu, der am Fünf-Meter-Raum, Torhüter Kofler austanzte und zum 2:0 einschoss (71.).

2:1 durch Andreas Ulmer (Eigentor)

Der WAC steckte nicht auf. Nach einer Flanke von Michael Liendl verschätzte sich Andreas Ulmer, dahinter stand Shon Weissman frei. Ulmer, bedrängt vom Israeli, traf ins eigene Tor 2:1 (80.).

2:2 durch Michael Liendl

Jetzt bekamen die Wolfsberger die zweite Luft, trauten sich auch offensiv mehr zu. Und tatsächlich schlugen die Lavanttaler zu. Michael Liendl zog von der Strafraumgrenze ab, platziert flach ins Eck - 2:2 (84.).

Das Restprogramm

Bereits am Mittwoch geht es für den WAC mit dem Heimspiel gegen Sturm Graz weiter (18.30 Uhr).

Die weiteren Spiele: 28. Juni LASK (auswärts), 1. Juli Hartberg (auswärts), 5. Juli Rapid (heim).

Kommentare (2)

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isco2206
0
2
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Gratulation

an Wolfsberg.
Und wenn Salzburg sich bei der Position des Torhüters nicht bald Gedanken macht, seh ich international schwarz.

Stankovic ist nicht schlecht, aber für Red Bull Maßstäbe reicht es zur Nummer 1 nicht.

staubi07
0
11
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Auf den WAC

Sehr sehr gute Mentalität der Mannschaft!