Viel hätte nicht gefehlt und aus Jed Drew wäre nicht der talentierte Fußballer geworden, der er heute ist. Denn wie es sich für einen Australier gehört, noch dazu mit Papa Brad als ehemaligen Star des Sports, überlegte der 21-Jährige in seiner Kindheit lange, ob sich das Ei in der Hand nicht besser als die Kugel am Fuß anfühlt. „Ich bin in Australien geboren, aber wir sind nach England gezogen, als ich zehn Monate alt war, weil mein Vater Rugby-Profi war“, erinnert sich der Hartberg-Profi zurück. „Wir waren dann sechs Jahre dort und als ich zurückgekommen bin nach Australien wollte ich als Kind natürlich alles ausprobieren, logischerweise auch Rugby.“ Der Papa ließ dem Sohnemann offen, wohin es für ihn gehen sollte. „Er hat gesagt, ich soll mich auf eine Sportart konzentrieren und einen Versuch starten, Profi zu werden. Mit 13 Jahren bin ich zu einem Fußball-Probetraining. Ich habe es dann ins Team geschafft und nie mehr zurückgeblickt.“
TSV Hartberg
„Aussie“ Jed Drew: Zwischen Heimweh, Party und Einkaufsproblemen
Von Sydney in die Provinz: Jed Drew hat sich in Hartberg bereits bestens eingelebt und will am Montag (19 Uhr) gegen den LASK wieder voll angreifen.
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