Bundesliga-AnalyseDie Gründe für die Rückkehr des SK Sturm in die Erfolgsspur

Warum der SK Sturm die Bundesliga-Saison im ersten Jahr nach dem Umbruch auf Platz drei abschloss und wieder im Europacup mitmischen darf. Die Analyse.

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Der SK Sturm blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück
Der SK Sturm blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück © GEPA pictures
 

Platz drei und zumindest der Einzug in die Gruppenphase der Conference League, die einen Geldregen von zumindest 2,94 Millionen Euro bedeutet – die Saison des SK Sturm darf als überaus erfolgreich bezeichnet werden. Doch was waren die Gründe für diesen Erfolg?

Kommentare (9)
Geom38
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Das, was man bei Sturm in den letzten Jahren "verabsäumt" hatte

war dieser radikale Schnitt. Also sich von allen zu trennen, von denen man nicht (mehr) überzeugt war. Allerdings war das zum Teil nicht machbar, "dank" laufender Verträge. Von daher war schon die Ausgangsbasis im Sommer eine völlig andere, ist eine Aufbruchsstimmung entstanden, die mit gewissen Spielern im Kader einfach nicht möglich gewesen wäre. Mit Nemeth würde ich jedenfalls nicht mehr rechnen, der bleibt ziemlich sicher in Mainz. Und hat auf jeden Fall bereits die Klasse, sich auch in der deutschen ersten Liga durchzusetzen. Folglich gehört schleunigst ein adäquater Ersatz her, dazu ein körperlich starker Stürmer, nachdem man jetzt in jedem Fall in Europa dabei ist. Zusammen mit dem bereits geholten Sarkaria sollte das dann auch schon reichen, nachdem man ja auch den eigenen Jungen genügend Spielzeit geben sollte.

Nixalsverdruss
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Wo warst du die letzten 5 Jahre???

Es gab einen Vertrag mit Kreissl, der auf längere Zeit abgeschlossen war und der top dotiert war! Allein wer diesen Vertrag verantwortet hat, dürfte schon nicht mehr beim Verein sein...
Der Kader wurde unter Kreissl willkürlich zusammengestellt - ohne fachliche Kenntnis und ohne mit den Trainern das besprochen zu haben.
Alles in allem: Alle sind froh, dass diese Saison so gut gelaufen ist und haben eine "neue" Erkenntnis: Der Trainer hat das Sagen, der Teammanager die Aufgabe nach wirtschaftlichen Möglichkeiten den gewünschten Kader zu realisieren und damit "läuft das Werkl"!
Dein Zuruf bezüglich Nemeth, etc. ist nett (laut M. Merkl hat Österreich ja rund 8 Mio. Trainer) - aber die Entscheidung liegt beim Verein und die Zurufe sind entbehrlich wie Kreissl ...

Geom38
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Das ist kein "Zuruf"

sondern die Feststellung, dass man mit Nemeth realistisch gesehen nicht mehr zu rechnen braucht. Und dass kleinere Adaptierungen vorgenommen werden müssen ist ja wohl auch allen klar. War, soweit mir bekannt, ja auch immer so geplant. Was die letzten Jahre und so manche Personalentscheidung betrifft, ist hinterher betrachtet natürlich einiges ordentlich danebengegangen. Aber das passiert ja nicht mutwillig. Ist ja nicht mal so, dass man diese Fehlentwicklungen nicht zu korrigieren versucht hätte. Aber eben auf eine Art und Weise die's letztlich nur noch schlimmer gemacht hat. Wobei sich Sturm trotz all dieser Probleme wenigstens nur 2mal in der Meisterrunde blamiert hat. Die Austria hat's mit ähnlichen Problemen viel schlimmer erwischt, auch Rapid vor 2 Jahren. Wobei ja auch die ersten beiden Jahre unter Kreissls Verantwortung alles andere als erfolglos waren. Einmal 3, und einmal 2. zu werden gingen ja auch auf seine Kappe. Wie dann eben auch 2 sehr bescheidene Jahre.....was man der Fairness halber nicht vergessen sollte.

luffygc
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Erfolgsspur ???

Wenn ein 3. Platz schon ein Erfolg ist , dann weiter so !!

Nixalsverdruss
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Seit gestern ist es amtlich:

Günter Kreissl war ein Pfeife - und hat die Misere des SK Sturm im Alleingang zu verantworten!
Er hat nicht nur die Mannschaft sportlich - sondern auch den Verein finanziell an die Grenze geführt.
Niemand wollte es sehen, erkennen - und auf Zwischenrufe wurde empört reagiert! Hoffentlich hat der Verein etwas daraus gelernt!

melahide
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Naja

Im Vergleich zu Goldbrich war er schon ein Upgrade. Aber der Kader war unter ihm grundsätzlich immer zu groß, er hat vom Vorstand immer nur gehört „schneller Erfolg“. Die Zeit zu nehmen, mal einer Spielidee zu folgen, die hat man sich nie. Das merkt man auch durch die Verpflichtung der unterschiedlichen Trainer, die nie zum Kader gepasst haben. Und viele Transfers sind leider echt in die Hose gegangen. Von Pink über Grozurek, den einen Portugiesen, Ovenstadt und was weiß ich …

SagServus
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Aber der Kader war unter ihm grundsätzlich immer zu groß, er hat vom Vorstand immer nur gehört „schneller Erfolg“.

Den größten Fehler den man wohl gemacht hat war Vogel abzuschießen als es gerade leistungstechnisch bergauf ging (ja, die Ergebnisse passten da noch nicht) aus Angst das obere Play Off nicht zu erreichen.

HPHP
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ganz so würde ich es nicht sehen

über die eine oder andere Verpflichtung kann man sicher diskutieren.
Leider hast bei einem Verein wie Sturm nur ein begrenztes Budget. Nach dem Cupsieg war alles eitel Wonne nur wenn ein Verein Erfolge hat, sind andere Vereine auch auf diese Spieler aufmerksam. Und speziell wenn ein paar Verträge auslaufen wollen die Spieler halt dann auch mehr Geld wo du dann nicht mehr das Budget hast um den einen oder anderen zu halten.
Das gleiche ist auch wenn du in dieser Zeit Verträge verlängern willst, da hast du als Verein immer schlechtere Karten, entweder gehst auf die Gehaltsforderungen ein oder du machst Verträge mit Ausstiegsklauseln oder du verlängerst nicht.
Ich hoffe für Sturm, dass es jetzt im Sommer nicht zu solchen Abwanderungen kommt und wenn sie eine gute Herbstsaison spielen, ist dann in der Wintertransferzeit die "Gefahr" natürlich auch größer dass Spieler bei denen der Vertrat 2022 auslaufen schon her gegeben werden weil man noch einen Transfererlös erzielt.

Nixalsverdruss
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Das haben viele weder IM Verein ...

... noch außerhalb des Vereines so gesehen:
Es waren die grundlegende Entscheidung von Kreissl den Trainer an den Kader - der er ohne Gefühl und Wissen zusammen gestellt hat - angepasst.
Dass die Trainer oft mit "dem Material" nichts anfangen konnten - wie z.B. Roman Mählich - war offensichtlich. Dann noch dieses verrückte Trainer--Brüderpaar - das war gottseidank auch das Ende von Kreissl bei Sturm.
Alles in allem - ich bin froh, dass dieser Selbstdarsteller nicht mehr bei Sturm ist - und der Erfolg gibt STURM auch Recht!