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TrainerNestor El Maestro überrascht von Sturms finanzieller Lage

Nestor El Maestro zeigt sich durchaus überrascht, dass sein neuer Arbeitgeber über ein derart schmales Budget verfügt. Bisher waren seine Erfahrungen andere.

Nestor El Maestro © (c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
 

Nestor El Maestro hat bei Sturm Graz bereits die eine oder andere Überraschung erlebt. Dass sein neuer Klub den Gürtel finanziell nämlich derart eng schnallt, hatte er zuvor nicht gewusst. Dabei würde der Trainer des Fußball-Bundesligisten noch gerne Verstärkungen auf drei Positionen begrüßen - doch das wird schwierig.

Die Zeiten, in denen man in der Mur-Stadt den Geldhahn beliebig aufdrehte, waren einmal. Der Blick auf das Budget ist nun ein strenger, allzu viel Spielraum für Transferaktivitäten gibt es nicht. Das Korsett ist für El Maestro überraschend eng. "Das wusste ich jetzt nicht so. Ich meine das aber nicht negativ. Es ist ein Zeichen dafür, wie seriös ein Verein geführt wird", sagte El Maestro zur APA - Austria Presse Agentur.

Bisher hat der 36-Jährige als Cheftrainer bei Spartak Trnava und ZSKA Sofia gearbeitet. Dort war die Geldfrage eine andere. "Es gab einen Privateigentümer, die Budgets waren schwebend, nach dem Motto: Wenn der Besitzer möchte, dann geht alles. Wenn er nicht möchte, dann geht gar nichts. Ein promintes Beispiel wäre etwa Chelsea."

Die Vorbereitung gab Aufschlüsse über den Kader. Drei Spieler - einen zentralen Mittelfeldspieler, Linksverteidiger und Stürmer - hätte er noch gerne. "Aber wir werden schwer neue Spieler auf allen drei Positionen präsentieren können." Man müsse sich nach Vertragslaufzeiten richten. "Wir können nach einer enttäuschenden Saison nicht die Hälfte der Spieler wegjagen, obwohl es der eine oder andere Fan oder Journalist gerne hätte."

Mit Rückkehrer Thorsten Röcher habe Sturm "Entscheider-Qualität" dazubekommen. "Und wir haben einige Spieler, die mehrere Positionen spielen können. Von daher ist es kein großes Desaster, wenn kein Mittelfeldspieler oder linker Verteidiger zu uns stößt. Das können wir schon kompensieren." Seit kurzem trainiert der 32-jährige Slowake Anton Sloboda bei den Grazern mit, heimisch im zentralen Mittelfeld. Erfolgszeiten in Trnava verbinden.

Vorsicht bei der Definition von Zielen

Nach einer Saison, in der Sturm mehr Spiele verloren als gewonnen hat, soll der Nachfolger des geschassten Roman Mählich den Klub wieder in ruhigere Gewässer führen. Die großen Fragen weiß er vorerst zielsicher zu umschiffen. Saisonziele? "Es gibt keine in Blut geschriebene Zahl. Ist Platz vier nicht erfolgreich, durchschnittlich oder gar erfolgreich? Darüber gibt es verschiedene Meinungen." Europacup? "Das EL-Play-off wäre ein Traum, oder?" Dafür müsste sein Truppe zwei Runden überstehen. Grundsätzlich habe sich in Graz im vergangenen Jahrzehnt kaum etwas verändert. "Wir wissen alle, was eine erfolgreiche und eine durchschnittliche Saison bei Sturm bedeutet."

Auch darüber, welches Gesicht die Schwarz-Weißen in der am 26. Juli beginnenden Bundesliga-Saison zeigen sollen, blieb El Maestro beliebig. "Ich will gewinnen. Wenn es auch attraktiv ist, dann ist es ein Bonus." Fix ist für ihn nur: "Die Leute freuen sich, wenn Sturm gewinnt. Und sie leiden, wenn Sturm verliert. Ich glaube, wir können besser abschneiden als letzte Saison. Das ist jetzt vielleicht nicht besonders schwer, aber man darf nicht vergessen, es gibt zwei Großvereine, die dasselbe sagen werden."

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Danke für Ihr Verständnis.

steirair
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Die KleineZeitung...

....will Zuschauer fernhalten so kommen mir die Beiträge in letzter Zeit vor. Fast nur Negativ, nur spekulativ, teilweise sehr untergriffig....

Seltsam von einem Sponsor.

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derpanther
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rapid ...

will die fans wieder ins stadion kriegen und anscheinend sturm vor lauter sparen raus?!

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steirair
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Saudummer Kleine Artikel

Hat er niemals einer keiner PK so gesagt oder gemeint.
Eher im Gegenteil. Aber eine reißerische Schlagzeile
ist schon was wert liebe Kleine Redaktion... nicht?.

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Fussballgott
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Eigentlich...

...klingen seine Aussagen recht vernünftig.
Aber dass er geglaubt hat, Sturm hätte Geld stimmt mich schon nachdenklich, ob er große Ahnung vom österreichischen Fußball hat. Selber schuld, dass er jetzt mit Vollpfeifen wie Hosiner versuchen muss, eine halbwegs gute Saison runterzubiegen.
Gebe ihm nicht länger als Mählich oder Vogel, spätestens im Winter wird er wohl gehen müssen...

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zyni
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Er konnte sich den Arbeitgeber möglicherweise

nicht aussuchen und musste nehmen was kommt. Ich finde aber, man sollte nicht permanent das Management kritisieren. Sie versuchen das Bestmögliche und entscheiden ja nicht wissentlich gegen die Interessen Sturms. Bitte erinnern, Sturm war schon pleite. Daher sollte man nicht über den finanziellen Möglichkeiten leben.

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Ichweissetwas
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Der Maestro

dachte, da fließen die Millionen für ihn, der wird den Sturm-Verein bald verlassen.......

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mahoni1970
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wie so oft,

Themenverfehlung, 5 setzen.

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Kreatonaton
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Keine guten Spieler?

Siebenhandel, Avlo, Maresic, Spendl, Ljubic, Kiteishvili, Hierländer, Lema, Koch, Röcher, Huspek und Eze. Bei den Namen müssen wir uns nicht vor Austria oder dem LASK verstecken. Wenn der Trainer die Jungs richtig einstellt - ein paar Junge einbaut dann tanzen wir vielleicht bald wieder in unserem Stadion. Auf gehts Schwarze.
Was die roten Hetzer angeht, die sich immer wieder hierher verirren. Ihr seid falsch - das war kein Artikel über die kommende Zweitligasaison. Also bitte haltet den Rand und geht in euren 500 Hänseln fassenden Fanblock.

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semperubique
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dass kein geld locker gemacht wird...

hätte er spätestens durch seine verpflichtung merken müssen.

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Genesis
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Offene Worte

El Maestro findet offene Worte und dafür muss man ihm dankbar sein. Als Sturm Anhänger weiss man nun woran man ist. Die Saison 2019/2020 könnte noch bitterer werden wie 2018/2019.

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Geom38
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Vielleicht kommuniziert der Verein ja endlich mal

warum's so ist. Der ganze Transferüberschuss wird doch wohl nicht 1:1 in die Spardose (vulgo Infrastrukturmaßnahmen) wandern, egal wie marod die Truppe gerade beisammen ist? Einige sind ohnehin schon von der Lohnliste, ablösefreie Kicker gibt's wie Sand am Meer. Und die Gehälter von 2-3 Neuen wird man sich doch wohl noch leisten können.....oder gibt's da irgendetwas, das man nicht wissen soll? Viel zu hohe Personalkosten vielleicht?

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haumioh
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STURM GRAZ

OH OH OH DAS ENDE VOR DEM START

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Genesis
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KLINGT NACH GAK

Sind Sie dort Mitglied ?

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zyni
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Etwas naive Ansicht,

mit grossem Budget hätte man wohl einen besseren Trainer angestellt.
Es macht den Eindruck er sucht schon jetzt Ausreden für den Fall, dass es nicht läuft.

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SagServus
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Es macht den Eindruck er sucht schon jetzt Ausreden für den Fall, dass es nicht läuft.

Es ist eher interessant, dass er eigentlich genau das gleich will wie Mählich. Nämlich entsprechende Verstärkungen um sein Konzept umsetzen zu können.

Mählich musste wegen der Ansicht gehen weil lt. Kreissl der Kader gut genug ist und man ja angeblich einen Trainer sucht der was mit dem Kader machen kann.

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Lodengrün
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Da hat er sich

gut aus der Affäre gerettet. Kann mir durchaus vorstellen das ihm da nicht taugt.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
35
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Solange die Leute ins

Stadion gehen, fühlen sich Jauk und Kreissl in ihrer Arbeit bestätigt. Wenn bei den Heimspielen 100 Zuschauer im Stadion sind - dann wird der Hut brennen. Wem Sturm zur Zeit am Herzen liegt - bleibt zu Hause. Damit hilft er dem Verein, auf längere Sicht, am meisten.

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mahoni1970
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für

dich ist es wirklich besser zu Hause zu bleiben. Solche Schönwetter-Fans braucht kein Verein.

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leserderzeiten
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Auch Schönwetterfans, braucht der Verein.

Vor allem, wenn sie dann, so wie ich die Längsseitenpreise bezahlen.

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
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seit gut 50 Jahren beinahe jedes Heimspiel -

und das bei jedem Wetter. Aber irgendwann muss man auch die rosa Brille abnehmen und der Realität ins Auge schauen. Das ist halt schwer - aber doch - es geht!

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mahoni1970
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Das ist umso...

...trauriger. Einerseits kann ich dich verstehen, die Kommerzialisierung treibt viele echte Fans weg von ihren Vereinen und werden durch Event-Besucher ersetzt. Aber wenn du schon so lange ins Stadion gehst, dann solltest du dich auch an Zeiten in der Gruabn erinnern, wo wir vor 330 Leuten gegen den LASK oder 550 gegen Mödling gespielt haben. Ich denke, der Besuch seines Vereins sollte nicht vom sportlichen Erfolg abhängig gemacht werden bzw. sollte der Verein so nach Außen auftreten, dass es fast egal ist, in welcher Tabellenregion der Verein vetreten ist. So lange man den Funken der Mannschaft spürt und das Gefühl das nur Vereine wie Sturm ausstrahlen kann, solange werden die Menschen ins Stadion gehen. Da sind die heutigen Spieler natürlich nicht sehr hilfreich um Identität zu stiften, heute spricht man ja oft und gerne von Karriere-Schritten.

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FALDU
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Kein Geld...

ist schon sehr interessant, wo ist das Geld für gute Transferverkäufe hingegangen? Ich weiß schon, dass auch in das Trainingszentrum investiert wurde, aber der zahlende Fan will auch eine Mannschaft sehen, die begeistern kann. Ich finde es daher von den Verantwortlichen schon sehr dreist, dass da das Publikum mit-machen soll.

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selbstdenker70
3
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..

Ein Trupp aus vielen jungen Angebern und zwei, drei Arbeitstiere..

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36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
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Ohne Geld ka Musi -

el Maestro hat sich vom Namen blenden lassen. Die Zeiten wo gute Spieler eingekauft wurden sind vorbei. Wer kann - verlässt den Verein.

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sonja65
4
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Von Namen blenden lassen

Ich glaube, Sturm hat sich vom Namen des Trainers blenden lassen. Wer seinen Namen auf Maestro ändern lässt, leidet meiner Meinung nach an Größenwahn.Blöder gehts wohl nicht mehr!!!

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