Der Grunddurchgang in der Fußball-Bundesliga der Frauen ist geschlagen, ab Sonntag geht es für Sturm in der Meistergruppe um einen internationalen Startplatz. Um 12.45 Uhr gastiert die Vienna in Messendorf. „Ich hoffe, dass es danach im Duell Graz gegen Wien 2:0 steht“, sagt Anna Oberhauser. Denn: Oberhauser ist seit Februar nicht nur Athletiktrainerin bei den Schwarz-Weißen, sondern selbst nach wie vor als Volleyballerin beim UVC Graz aktiv. Und mit ihren Volleyball-Kolleginnen spielt sie am Samstag in Spiel eins der Bundesliga-Finalserie gegen Sokol/Post aus Wien. Den Spagat zwischen Bundesliga-Spielerin und Bundesliga-Trainerin – und dem „Brotberuf“ als Fitness-Trainerin– meistert das Energiebündel seit wenigen Wochen mit Bravour. „Ganz ehrlich: Ab und zu weiß ich selbst nicht, wie sich das alles in 24 Stunden am Tag ausgeht“, sagt die Vorarlbergerin. „Ich bin zum Glück sehr strukturiert.“ Ein Beispiel? „Als wir mit dem UVC zuletzt in Innsbruck gespielt haben, hat mein Papa zugeschaut und mich dann nach Vorarlberg mitgenommen, wo am nächsten Tag Sturm gegen Dornbirn gespielt hat. Und dann bin ich mit der Mannschaft wieder zurück nach Graz gefahren. Wenn man will, gibt es also immer einen Weg.“
Volleyballerin als Fußball-Trainerin
Beim Einklatschen hat Sturm noch Nachholbedarf
Sturms Frauen treffen am Sonntag in der Meistergruppe auf die Vienna.
Volleyballerin Anna Oberhauser macht die Kickerinnen fit.
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