Es war einer der Aufreger der abgelaufenen Bundesliga-Runde. Im Duell zwischen Ried und dem GAK brachte Oliver Steurer die Oberösterreicher nach vier Minuten in Führung, Schiedsrichter Sebastian Gishamer gab das Tor zuerst. Steurer stand bei der Flanke des Rieders Philipp Pomer zwar im Abseits, allerdings berührte GAK-Akteur die Hereingabe noch, bevor sie bei Steurer landete. Nach einem Eingriff von VAR Manuel Schüttengruber und minutenlangem Videostudium annullierte das Schiedsrichtergespann den Treffer. Ein Fehler, wie im VAR-Rückblick zugegeben wurde.

Demnach habe Maderner genug Zeit gehabt, den Ball einzuschätzen und er spielt ihn auch bewusst. Dadurch entsteht eine neue Spielsituation und die Abseitsstellung von Steurer wird aufgehoben. Da das Spiel 0:0 endete, birgt diese Fehlentscheidung noch mehr Brisanz.