Immer wieder Dornbirn. Der GAK und die Birkenwiese. Das passt nicht. Im Jahr 2023 verpassten die Roten mit einem 1:1 gegen den FC Dornbirn den sicher geglaubten Aufstieg in die Bundesliga. Und nun scheiterten die Grazer in der ersten Runde des ÖFB-Cups. Mit einer 0:1-Niederlage ist der GAK raus aus dem Bewerb. Eine handfeste Überraschung und ein Fehlstart allererster Güte in die Saison 2025/26.
Was ist passiert in Vorarlberg? Mit Ramiz Harakte und Ludwig Vraa stellte Trainer Ferdinand Feldhofer zwei Neue in die Startformation. Das Duo machte keine Fehler, konnte aber ebenso wenig Akzente setzen, wie sämtliche Mitspieler. Da passte noch nicht viel zusammen bei den Athletikern. Eine Szene sollte dieses Spiel zu Ungunsten des GAK entscheiden. Jacob Italiano bekam den Ball bei einer Hereingabe im Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Stjepan Bosnjak zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Tamas Herbaly, der Italiano an die Hand geschossen hatte, trat selbst an und ließ GAK-Tormann Jakob Meierhofer keine Chance. Der Torschütze musste später – nach einem Zusammenstoß mit Meierhofer – vorzeitig verletzt vom Platz.
GAK zu harmlos
Die Grazer waren in der ersten Hälfte zwar spielbestimmend, aber ungefährlich. Im Spiel der Rotjacken fehlte das Tempo, die Pässe kamen ungenau. In der Defensive war die Truppe kaum gefordert, in der Offensive fehlten Ideen. Christian Lichtenberger (45.) und Daniel Maderner (45.+5) per Kopf hatten zumindest erwähnenswerte Chancen.
Den ersten Schuss auf das Tor gab Tio Cipot in der 51. Minute ab. Er kam zur Pause für Dominik Frieser ins Spiel. Er war es auch, der mehr Schwung ins Spiel der Grazer brachte und noch die eine oder andere Chance vorfand. Der GAK wurde immer dominanter, konnte den Dornbirner Abwehrriegel aber nicht knacken. Die Vorarlberger machten es abgebrüht und waren in den Schlussminuten auch sehr glücklich, keinen Treffer kassiert zu haben. Dornbirn war für den GAK wieder keine Reise wert.