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Admira oder WSG TirolAbstieg entscheidet sich in letzter Runde mit direktem Duell

In der Österreichischen Bundesliga fällt die Entscheidung über den Absteiger erst am letzten Spieltag. Im direkten Duell gegen die Admira muss WSG Tirol gewinnen, um den zwei-Punkte-Rückstand noch wett zu machen. Um den Verbleib in der höchsten Spielklasse zu sichern, muss sich die Elf rund um Kultstürmer Stefan Maierhofer erheblich steigern.

Der Abstiegskampf geht in die heiße Phase
Der Abstiegskampf geht in die heiße Phase © EXPA/STEFAN ADELSBERGER
 

 

In einer turbulenten Partie gelang Mattersburg bereits nach vier Minuten die Führung durch Patrick Bürger, der vom Elfmeterpunkt erfolgreich war. In der 27. Minute konnte Mattersburg bereits nachlegen und ging nach einem scharfen Schuss aus spitzem Winkel von Florian Hart mit 2:0 in Führung. Auch in der Folge blieb die WSG in allen Belangen überfordert und musste nach einem brutalen Foul von Ione an Kuen (31.), der sich beim rüden Ansteigen vermutlich das Schlüsselbein brach, die Partie in Unterzahl fortsetzen.

Mit Wiederbeginn sorgte Jano nach 49 Minuten mit dem Kopf zum 3:0 für die Vorentscheidung. Beflügelt von der komfortablen Führung legten die Burgenländer durch einen schönen Spielzug, den "Oldie" Alois Höller zu seinem ersten Saisontreffer vollendete, in der 61. Minute noch einen drauf. Für Ergebniskosmetik sorgte Zlatko Dedic, der in Minute 67 staubtrocken einen Elfmeter zu seinem zwölften Saisontor verwandelte. Nicht einmal 180 Sekunden später zeigte Schiedsrichter Manuel Schüttengruber erneut auf den Punkt, diesmal wieder zugunsten des SV Mattersburgs. Martin Pusic scheiterte dabei jedoch an der Querlatte.  

St. Pölten lässt die Admira noch zittern

Dass Tirol weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen darf, haben die Westösterreicher SKN St.Pölten zu verdanken. Die Ibertsberger-Truppe entschied das Niederösterreich-Derby gegen die Admira mit 3:0 für sich. Daniel Schütz sorgte in einer langen Zeit ausgeglichenen Partie nach 51 Minuten für die Führung für St. Pölten.

Trotz großer Bemühungen blieb der Admira der Torerfolg an diesem Abend verweigert. Zu allem Überfluss mussten die Admiraner in der Schlussphase noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Nach einem weiten Abschlag von St. Pölten-Keeper Riegler sprang Issiaka Quedraogo der Ball in einer Slapstick-Aktion ans Schienbein und von dort aus ins Tor.  In der Nachspielzeit war es erneut Quedraogo, der mit dem 3:0 einen Doppelback schnüren konnte.  

Junge Klasse im Duell der Spitzenreiter

Im Duell der Playoff-Teilnehmer Altach und der Austria fehlten lange die spielerischen Glanzlichter. In einer ereignislosen ersten Halbzeit sorgte der erst 19-jährige Johannes Tartarotti von Altach mit seinem ersten Bundesligator für einen Vermerk auf der Anzeigetafel. Mit Wiederanpfiff kam die Austria schließlich zum schnellen Ausgleich. In Minute 56 vollendete Maximilian Sax per Volley sehenswert zum 1:1. Das Spiel endgültig drehen konnte Bright Edomwonyi zugunsten der Wiener. Nach einem fantastischen Sololauf vom 19-jährigen Patrick Wimmer musste der Nigerianer nur noch ins leere Tor einschieben.

 

 

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