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MotivationsfrageRonaldo freundet sich mit dem Karriereende an

Ginge es nach Cristiano Ronaldo, würde er am liebsten nur noch Champions League und für das Nationalteam spielen.

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Cristiano Ronaldo © APA/AFP/MARCO BERTORELLO
 

In einem Interview mit "France Football" gab Cristiano Ronaldo Einblick in seine Gedankenwelt. Mit seinen 34 Jahren zählt der mehrfache Weltfußballer ja nicht mehr zum jüngsten Eisen - und da ist für einen Spieler, der bis auf den WM-Titel so ziemlich alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, auch die Motivation nicht mehr die Allergrößte.

"Wenn es nach mir ginge, würde ich nur die wichtigen Partien spielen. Nationalmannschaft und Champions League. Das ist die Art von Spielen, die mich motiviert, wo es um alles geht, wo man unter Druck steht", erklärte der Portugiese, der damit ein wenig auf den Spuren von Roger Federer wandelt, der sich im Turnierkalender auch nur noch die Jahreshighlights herauspickt.

Trotzdem sei natürlich auch noch das Tagesgeschäft sehr wichtig: "Man muss jeden Tag professionell und fit sein, seine Familie und den Verein ehren, der einen bezahlt. Daher muss man jeden Tag sein Bestes geben." Vor allem die Fans wären dabei eine Motivation: "Es ist immer schön, wenn sie sagen, ich wäre der Beste, ein fantastischer Spieler. Ich höre das alles gerne, aber es macht mir nichts aus, dass das alles vorbei sein wird, wenn ich meine Karriere beende."

Apropos Karriereende - mit dem scheint sich der Juventus-Profi immer mehr anzufreunden. "Ich habe mich in den letzten fünf Jahren mit dem Gedanken angefreundet, mich außerhalb des Fußballs zu sehen. Wer weiß, was im nächsten oder übernächsten Jahr passiert. Ich liebe den Fußball noch immer. Ich liebe es, die Fans und die, die Ronaldo lieben, zu unterhalten. Das Alter spielt keine Rolle, es geht nur um die Mentalität", sagte er gegenüber "Sportbible".

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