Nach 21 JahrenLionel Messi weinte - und von seinen Kollegen gab es Standing Ovations

Lionel Messi hat bei den Katalanen unter Tränen Lebewohl gesagt. Seinen kolportierten Wechsel zu Paris SG bezeichnet der Argentinier als "Möglichkeit".

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Ein sichtlich gerühter Lionel Messi © AFP
 

Das in Barcelona Unvorstellbare ist passiert: Lionel Messi hat seinem Langzeitclub Lebewohl gesagt. "Heute muss ich tatsächlich auf Wiedersehen sagen", sagte der 34-Jährige zu Beginn einer Pressekonferenz im Auditorium des Camp Nou. 21 Jahre hat er für den FC Barcelona gespielt. Schon zu Beginn seiner Abschiedsrede flossen Tränen. "In den vergangenen Tagen habe ich viel nachgedacht, was ich eigentlich sagen kann. Die Wahrheit ist: Mir fällt einfach nichts ein", sagte Messi.

Angaben zu seinem neuen Club machte der Superstar am Sonntag nicht, er betonte aber, dass er eigentlich bleiben wollte. Messi bestätigte die Worte von Clubchef Joan Laporta, dass eine Einigung erzielt wurde, der neue Vertrag aufgrund der Beschränkungen der spanischen Liga aber nicht zustandekommen konnte. Die Kunde über die Trennung habe er nicht kommen sehen.

"Meine Familie und ich waren überzeugt, dass wir hier zuhause bleiben. Das ist, was wir mehr als alles andere wollten", meinte Messi. Über den Moment, als ihn Laporta über die Trennung informiert habe, sagte er: "Es war, als ob mein Blut gefriert. Ich war sehr traurig, es war sehr schwer, das zu fassen." Er müsse mit seiner Familie - mit Ehefrau Antonella Roccuzzo hat Messi drei Söhne - nun ein neues Leben beginnen.

Beim minutenlangen Applaus nach seiner Rede brach der Superstar erneut in Tränen aus. Viele seiner langjährigen Teamkollegen wie Gerard Pique, Jordi Alba, Xavi und Carles Puyol sowie der aktuelle Trainer Ronald Koeman waren beim Medientermin dabei. Auch der im Sommer von Rapid geholte Yusuf Demir saß im Auditorium und klatschte nach dem offiziellen Teil mit Messi ab. Davor hatten sich hunderte Fans vor dem Camp Nou versammelt. Polizisten hatten eine Gasse zum Haupttor freihalten müssen. 2000 war Messi als 13-Jähriger nach Barcelona gekommen. Beim Verein stellte er Rekorde wie die Torausbeute von 682 Treffern auf. Seine 35 Titel mit dem Club standen aufgereiht neben dem Podium.

"Es ist so schwer für mich. Ich war mein ganzes Leben hier, ich bin nicht bereit dafür", sagte Messi. "Das ist einer der schwersten Momente für mich." Er bestätigte, dass er angeboten habe, auf die Hälfte seines Gehaltes zu verzichten. Auch das reichte nicht. Der FC Barcelona ist mit über einer Milliarde Euro verschuldet, die Liga hat den Vereinen Gehaltsobergrenzen aufgelegt. Selbst ohne Messi sei dieser schwer zu erreichen, sagte Laporta am Freitag.

Messi sagte auch: "Spieler kommen und gehen, der Club ist das Wichtigste. Die Leute werden sich daran gewöhnen, auf mich zu verzichten, wie es bei allem passiert." Wenn er sich einen Abschied hätte vorstellen können, dann in einem vollen Stadion. Dies sei zu Corona-Zeiten aber nicht möglich. Wohin es nun gehen wird, wollte er nicht konkret beantworten. "Ich hatte viele Anrufe, nachdem die Presseerklärung raus ging", sagte der sechsmalige Weltfußballer. Bisher sei aber nichts vereinbart.

Spieler kommen und gehen, der Club ist das Wichtigste. Die Leute werden sich daran gewöhnen, auf mich zu verzichten, wie es bei allem passiert.

Lionel Messi

Der 34-Jährige wird mit dem französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht, die Verhandlungen sind Medienberichten zufolge weit fortgeschritten. Laut "L'Equipe" sollte Messi womöglich noch am Sonntag den Medizincheck absolvieren, spätestens aber am Montag. Wie aus Frankreich berichtet wird, hat PSG für Dienstag den Eiffelturm gebucht. Der erstrahlte bereits bei der Verpflichtung von Neymar 2017 in den Clubfarben.

Paris sei eine "Möglichkeit", meinte Messi nur. Nach knapp 40 Minuten war die Pressekonferenz beendet. Messi lächelte kurz in Richtung seiner Familie, seiner Frau und seinen drei "katalanisch-argentinischen Jungs". Denn nahm er seine ehemaligen Mitspieler in die Arme.

Sollte er wirklich nach Paris wechseln, soll dies mit Erfolgen einhergehen. "Ich will die Champions League wieder gewinnen", sagte Messi. Dies habe er auch mit Barcelona noch als möglich erachtet. "So lange es mir möglich ist, will ich weiter um Titel kämpfen", betonte der Stürmer.

In Paris spielt ein Weltklasse-Team zusammen. Neymar, der angeblich von Real Madrid umworbene Kylian Mbappe, Italiens Europameister Gianluigi Donnarumma und Marco Verratti sowie Ex-Real-Ikone Sergio Ramos. Dazu eine argentinische Fraktion mit Angel di Maria, Leandro Paredes, Mauro Icardi und Trainer Mauricio Pochettino.

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Musicjunkie
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Und für seine Tränen, bekommt er noch ne extra Prämie.

😭=🤑

Amadeus005
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Hätte Messi generell alle Jahre weniger verlangt

Dann hätte es auch gepasst.

Heidrun42
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Wann

findet die Heiligsprechung statt, ich muss mal im Vatikan nachfragen. 😁

hansi01
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Wenn es so zum Weinen ist

Muss der Manager gekündigt werden. Ein Messi wäre nie bei Barcelona rausgeflogen hätte nicht die Gier des Managers zugeschlagen. Ausbaden müssen es die Kinder. Aber in anbetracht der Erbschaft wird ihnen das in ein paar Jahren egal sein

Politisch_Unkorrekter
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Hat wieder einmal das Geld und der Manager das Herz besiegt.

Na klar rührt das zu Tränen.

koeflach
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40 Millionen

Wenn ich 40 Millionen Gage bekomme, komm ich auch zum Weinen.

plolin
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Ich kann das auch nicht nachvollziehen

Wenn mir der Verein wirklich so am Herzen liegt, dann verzichte ich halt auf diese Riesengage. Er ist doch schon längst Multimillionär. Was hat er schon zu verlieren?
Ich verstehe ihn wirklich nicht.

maexchen85
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Wahrscheinlich bekommt er

seinen Hals nicht voll. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatte er ja Probleme mit der Finanz und musste 12 Millionen wegen "kreativer" Steuergestaltungen nachzahlen

vpower
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Könnte bleiben

Es geht nur ums Geld. Vielleicht kann jemand Messi erklären, dass er schon mehr verdient hat, als er jemals ausgeben wird können. Tränen, die Familie muss umziehen, armer Millionär. Wenn er für das Butterbrot 1 Mio pro Monat kicken würde, dann gebe es keine Probleme. Verrückte Welt Kein Kicker sollte mehr als 12 Mio im Jahr verdienen.

SagServus
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...

1.) Barca is so hoch verschuldet das man selbst ohne Messi Probleme hat die Gehaltsobergrenzen der La Liga einzuhalten.

2.) In Spanien gibt es Gesetze, die bei neuen Arbeitsverträgen ein Mindestgehalt von 50% zum vorherigen vorschreiben.
Messi hat also bereits das gesetzlich mögliche Mindestgehalt angeboten.

Lodengrün
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So kann

man das auch sehen. Es könnten auch die klatschenden Mitspieler aufstehen, sich zusammensetzen und gemeinsam schauen das die Grenzen nicht überschritten werden. So bleiben sie alle auf ihren fetten Einkünften hocken und nehmen den Abschied zur Kenntnis,

sune
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Warum Tränen,

Um ein vernünftiges Gehalt spielen und er hätte bleiben können. Tränendrucker und nicht mehr. Bin ein Fußballfan, aber hoffentlich geht's hier wiedermal um normale Gehälter