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Nach 24 Elfmetern Milan verpasst nach zu langem Elfmeterschießen Flieger

AC Milan hat erst in einem dramatischen Elfmeterschießen die Qualifikation für die Gruppenphase der Fußball-Europa-League geschafft. Nach insgesamt 24 geschossenen Elfmetern setzte sich der italienische Club am Donnerstag mit 9:8 beim portugiesischen Außenseiter Rio Ave durch. Nach der Verlängerung war es 2:2 und nach der regulären Spielzeit 1:1 gestanden.

© AP
 

Hakan Calhanoglu rettete Milan durch einen verwandelten Strafstoß in der Nachspielzeit der Verlängerung (122.) überhaupt erst ins Elfmeterschießen. Und auch da hatten die Portugiesen nach den Fehlschüssen von Lorenzo Colombo, Tormann Gianluigi Donnarumma und Ismael Bennacer gleich dreimal die Chance, den großen Favoriten beim jeweils nächsten Versuch aus dem Wettbewerb zu werfen. Doch Rio Ave verschoss auch dreimal umgehend wieder. Beim 24. und letzten Elfmeter scheiterte der Brasilianer Aderllan Santos.

Durch die lange Dauer des Elfmeterschießens verpasste Milan im Anschluss seinen Flug in die Heimat, weil der Flughafen in Porto bereits geschlossen war. Das berichtete das vereinseigene "Milan TV" noch in der Nacht.

Die Europa League ist der einzige internationale Wettbewerb, den Milan in seiner Geschichte noch nicht gewonnen hat. Viermal siegte der Club in der Champions League, dreimal in dem Vorgänger-Wettbewerb Europacup der Landesmeister sowie zweimal in dem mittlerweile eingestellten Europacup der Cupsieger.

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