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BundesligaAlaba trifft bei Bayern-Sieg in Dortmund

Der FC Bayern gewann das Spitzenspiel in der deutschen Bundesliga bei Dortmund 3:2. David Alaba traf für die Münchner.

David Alaba (Nr. 27) traf per Freistoß
David Alaba (Nr. 27) traf per Freistoß © (c) Jürgen fromme /firo Sportphoto (firo Sportphoto/Jürgen Fromme)
 

Serienmeister Bayern München hat seine Vormachtstellung im deutschen Fußball am Samstag unterstrichen. Die Bayern gewannen den Schlager bei ihrem ersten Herausforderer Borussia Dortmund mit 3:2 (1:1). ÖFB-Star David Alaba erzielte inmitten der öffentlichen Diskussionen über seine Zukunft bei den Münchnern seinen ersten Treffer seit vier Monaten. Sein Team führt in der Bundesliga nun zwei Punkte vor RB Leipzig und drei vor Dortmund.

Die beiden Titelrivalen waren punktegleich in das erste Ligaduell der Saison gegangen. Die Bayern landeten ihren zehnten Pflichtspielsieg in Folge, den 28. im 29. Spiel seit dem ersten Corona-Lockdown. Marco Reus brachte die Dortmunder vor leeren Rängen zwar in Führung (45.), Tore von Alaba (45.+4), Robert Lewandowski (49., 93.) und Leroy Sane (80.) drehten aber die Partie. Dortmund gelang durch den Ex-Salzburger Erling Haaland nur noch der Anschlusstreffer (83.).

Ein erstes Bayern-Tor von Lewandowski war nach Videostudium aberkannt worden. Das Knie des Goalgetters befand sich minimal im Abseits (24.). Wenig später verloren die Münchner bei einem Foul an Haaland auch noch Schlüsselspieler Joshua Kimmich mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung.

Die Schlussphase der ersten Hälfte hatte es dann in sich: Erst bediente Raphael Guerreiro im Zentrum Reus, der den Ball mit Überzeugung ins kurze Eck knallte. Auf der Gegenseite versenkte Alaba einen kurz abgespielten Freistoß, den Thomas Meunier noch leicht abgefälscht hatte, im rechten Eck. Für den Wiener, der sich in einem Vertragsstreit mit zunehmend verhärteten Fronten mit den Bayern befindet, war es sein erstes Pflichtspieltor seit dem Cupfinale Anfang Juli. Damals hatte er beim 4:2 gegen Leverkusen ebenfalls per Freistoß zugeschlagen.

Lewandowskis Treffer kurz nach Wiederbeginn zählte. Der Pole versenkte einen Kopfball nach Flanke von Lucas Hernandez zu seinem bereits elften Ligator in dieser Saison - im sechsten Einsatz. Die Bayern kontrollierten fortan die Partie. Kingsley Coman traf die Stange (50.), Sane, der schon am Dienstag beim 6:2-Erfolg in der Champions League in Salzburg als "Joker" zugeschlagen hatte, nach einem Konter ins Tor (80.).

Die Dortmunder schöpften durch Haaland nach einem sehenswerten Guerreiro-Schupfer noch einmal Hoffnung, auf der Gegenseite zählte ein weiterer Lewandowski-Treffer wegen Abseits nicht. Die Dortmunder kassierten dennoch mehr Gegentore als im gesamten bisherigen Saisonverlauf in der Liga (2). Die Bayern schraubten ihr Torkonto auf 27 - und stellten damit einen Bundesliga-Rekord nach sieben Runden ein. Ihr Trainer Hansi Flick hat nach einem Jahr im Amt in 49 Pflichtspielen 45 Siege gefeiert. Gegen die Dortmunder hatte es zuletzt schon im Supercup-Finale Ende September ein 3:2 gegeben.

Kommentare (6)
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ulftwin
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Funktioniert

deshalb bei Salzburg nicht international, weil Salzburg die beste Spieler jährlich verkauft. Damit wird viel Geld verdient. Letztes Jahr hat Corona und die Dummheit der LASK - Führung verhindert, dass das Abverkaufen der besten Spieler Salzburg bestraft hätte.

Stubaital
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Salzburg

Für unsere Liga reichts allemal, für internationale Auftritte ist die Abwehr zu schwach.

Lodengrün
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Richtig

wenn man schon an Ramalho betrachtet. Irgendwo ist er stecken geblieben was auch dadurch bewiesen wird dass er in der deutschen BL nicht Fuß fassen konnte. Detto bei Wöger. Da wurde auch der bis dahin konsequente Salzburger Weg verlassen.

dieRealität2020
2
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Keine Frage, "...Für Fußball-Feinschmecker..." ich hoffe das Spiel wird ein Genuß.

Nur als Maßstab das Spiel Bayern/Salzburg zu erwähnen sehe ich nicht so. Die Bayern haben lediglich nur gezeigt, dass Red Bull kein maßgeblicher Gegner ist und wie wir aus dem Spielgeschehen sehen konnten einfach abserviert. Es fehlt letztendlich noch immer die "Internationalität" die z.B. bei Leibzig schon längsst sichtbar wurde. Für Österreich sind sie eine Größe, nur international fehlt ihnen noch immer das Format.

Balrog206
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Ich

Finde Salzburg schon sehr gut auch teilweise international ! Man darf nicht vergessen das Bayern zur Zeit leider die beste Mannschaft weltweit ist und Salzburg wöchentlich auch nur Gegner mit Sparing Niveau hat ,

dieRealität2020
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mag teilweise zutreffend, nur was fehlt

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ist letztendlich "der Punch", nur gut oder sehr gut zu spielen ist zu wenig, dass zeigt die Statistik. Im Gegensatz zu den Bayern seit Ende der 60iger Jahre, auch hier zeigt die Statistik, dass sie "größtenteils" im Spitzenfeld aufzufinden sind und haben gegenüber anderen Vereinen eben diesen Punch in letzter Minute oder in der Nachspielzeit den Rückstand umzudrehen und noch zu gewinnen. Siehe Statistik.
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Das Leiden österreichischer Vereine, die zeitweise vergessen ein Spiel ist dann zu Ende, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Bedauerlicherweise auch hier, siehe Statistik. Über diese Erkenntnisse war ich als als Zuschauer eines Spieles durch 60Jahre immer wieder verärgert.
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Es muss uns bewusst sein, dass Deutschland 10x größere Resourcen an Möglichkeiten Spieler und Investoren besitzt. Obwohl bei Salzburg auch ein potenter Investor zugegen ist. Wieso funktionierts bei Leipzig? ich frage mich nur was hat das mit dem Spielerpotential zu tun?