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Salzburg - VSV 6:1Einige Erkenntnisse bei Villacher Fehlstart

Undisziplinierter VSV kam zum Ligaauftakt in Salzburg mit 1:6 unter die Räder.

Der VSV lief gegen Salzburg immer einen Schritt hinterher © (c) GEPA pictures/ Jasmin Walter
 

Exakt 199 Tage sind vergangen als Österreichs höchste Spielklasse abrupt abgebrochen werden musste. Und wie damals im Viertelfinale kreuzten sich zum Auftakt in die neue Saison erneut die Schläger der Red Bulls Salzburg und des EC VSV. Bereits in der Vorbereitungsphase standen sich die beiden Teams zweimal gegenüber, diesmal war der Spielverlauf aber wesentlich klarer als in den letzten Tests. Und das hatte mehrere Gründe. Die, aufgrund einer Panne des Teambusses, verspätete Ankunft im Salzburger Volksgarten darf dabei aber keine Ausrede sein.

Die Mannschaft von Coach Dan Ceman lief den Red Bulls von Anfang an hinterher. Jamie Fraser und Co. ließen den Heimischen viel zu viel Platz, waren vor allem körperlich kaum präsent. Sinnbildlich für das schwache Abwehrverhalten waren die Gegentore zum 0:2 und 0:3, wo Varejka bzw. Huber aus kürzester Distanz ungehindert einschieben konnten.

Zudem agierten die Adler viel zu undiszipliniert. Alleine in den ersten beiden Abschnitten musste der VSV achtmal in die Kühlbox. Das Abwehrverhalten in numerischer Unterlegenheit kann zwar im positiven Sinne hervorgehoben werden, es kostete aber offensichtlich jede Menge Kraft. Die Unsicherheit der Spieler nach dem frühen 0:3-Rückstand machte auch vor Goalie Tyler Beskorowany nicht halt. Er ließ etliche Rebounds zu, verließ schließlich nach dem fünften Gegentreffer entnervt das Tor und machte für Alexander Schmidt Platz.

Salzburg - VSV 6:1

(3:1, 2:0, 1:0)

Tore: Heinrich (8.), Varejcka (9.), P. Huber (13.), Rauchenwald (29.), Schofield (29.PP), Peterka (59.) bzw. Pollastrone (15.)

Strafminuten: 12 bzw. 16
Schüsse aufs Tor: 41 bzw. 27
VSV-Aufstellung: Beskorowany (Schmidt); Bacher-Mangene, Fraser-Wolf, Zauner-Schmidt, Brunner; Pollastrone-Bjorkstrand-Kammerer, Collins-Gill-Kosmachuk, Wachter-Kornelli-Ulmer, Kreuzer.Maxa-Wappis, Lanzinger;

Volksgarten, 1400,
Referees: Siegel & Smetana

Das Spiel war eigentlich bereits nach 13 Minuten entschieden. Zu diesem Zeitpunkt lag der VSV bereits mit 0:3 zurück. Der Treffer von Jerry Pollastrone gab zwar noch einmal Hoffnung, doch ein Salzburger Doppelschlag binnen zwanzig Sekunden zerschlug diese in der 29. Minute. Danach schalteten die Red Bulls einen Gang zurück, kontrollierten aber nach wie vor das Geschehen. Bester Mann im Villacher Kader war der eingewechselte Backup Schmidt, der wieder einmal sein Talent unter Beweis stellen konnte. Er hätte sich einen Start im morgigen Heimspiel gegen Innsbruck verdient.

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