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InterviewNapokoj: „Ich werde Probleme offen ansprechen“

Andreas Napokoj ist der neue Geschäftsführer der Villacher Adler. Der 27-jährige will den VSV wieder auf wirtschaftlich solide Füße stellen und in die sportliche Erfolgsspur zurückführen.

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© KK/VSV
 

Herr Napokoj, wie stolz sind Sie auf Ihre neue Aufgabe als Geschäftsführer beim EC VSV?
Napokoj: Ich freue mich sehr darauf. Es ist eine große Ehre, ich werde Alles dafür tun, dass in Villach wieder gutes und erfolgreiches Eishockey zu sehen sein wird.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ich bin sehr sportlich und ehrgeizig in dem, was ich mache. Was mich als ehemaliger Tennis- und Basketballspieler weitergebracht hat, kann ich auch auf das Berufsleben umlegen. Einfach gerade und ehrliche Arbeit.

Welchen Zugang zum Eishockey haben Sie?
Als Sportler habe ich auch andere Athleten im Raum Villach kennengelernt. Viele Eishockeyspieler, wie auch Michael Raffl, sind jetzt gute Freunde und Bekannte von mir. Von Ihnen habe ich viele Rezepte mitgenommen. Vor allem was Teamgefüge und Zusammenhalt betrifft.

Welche Qualifikationen bringen Sie mit?
Abgesehen von meiner Managementausbildung an der FH Kärnten bin ich ein ehrlicher Kommunikator, der Probleme auch offen anspricht. Von meinen Mitarbeitern verlange ich die gleiche Energie, die auch ich an den Tag lege.

Welche Agenden liegen in Ihrem Aufgabengebiet?
Das lässt sich schwer abgrenzen. Wir sind ein relativ kleines Unternehmen, wo jeder vielschichtige Aufgaben erfüllen muss. Das beginnt bei der Sponsorenbetreuung und geht über Teamagenden bis hin zu ganz banalen Dingen. Mir ist es besonders wichtig, dass sich nicht nur den Spielern gut geht, sondern auch deren Familien. Auch im operativen Bereich wollen wir uns als eingeschworene Einheit präsentieren.

Sind Sie nur der verlängerte Arm das Vorstandes oder haben Sie auch die Möglichkeit, gewissen Entscheidungen selbst zu treffen?
Alle Entscheidungen treffen wir gemeinsam. Ich bin mit dem Vorstand auf einer Wellenlänge. Wir arbeiten als Team zusammen und waren bisher auch zu 99 Prozent einer Meinung.

Was erwarten Sie in dieses Saison vom Verein?
Wirtschaftlich ist unser Ziel klar definiert. Wir wollen mit einer schwarzen Null bilanzieren. Bisher wurde in diesem Hinblick bereits sehr gute Arbeit geleistet. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Sportliche Ziele will ich nicht definieren. Natürlich wünschen wir uns, wie auch ganz Villach, mit dem Team das Play-off zu erreichen. Wir wissen aber auch, dass für den sportlichen Erfolg viele Faktoren, wie z.B. Ausbleiben von Verletzungen und Teamgefüge, stimmen müssen, die nicht wirklich vom Management beeinflussbar sind. Schritt für Schritt bin ich mir aber sicher, dass auch der Erfolg bald wieder kommen wird.

Wo sehen Sie den VSV in fünf Jahren?
Als etablierten Klub, der auf soliden wirtschaftlichen Füßen steht. Budgetär werden wir zwar auch mittelfristig nicht mit den bekannten großen Vereinen mithalten können, aber zumindest ärgern sollten wir sie können.

Wer sind für Sie die Titelkandidaten für die am 13. September beginnende Meisterschaft?
Für mich ist das Salzburg. Ich denke das auch der KAC und die Graz 99ers ganz vorne sein werden. Insgesamt gibt es vier bis fünf Mannschaften, die realistische Chancen auf den Titel haben.

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