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99ers

Setzinger: "Innsbruck war nicht cleverer"

3352 Fans waren zum Eröffnungsspiel der neuen Heimstätte der 99ers gepilgert. Zum Jubeln gab es aber nichts, die Grazer kassierten gegen die Innsbrucker Haie mit dem 1:2 nach Verlängerung eine unnötige Niederlage.

ICE HOCKEY - EBEL, 99ers vs Innsbruck
Action pur im neuen Eisstadion © GEPA pictures
 

Mit dem Spiel gegen die Innsbrucker Haie wurde das "Merkur Eisstadion", das aber schnell den Spitznamen "Puckingham Palace" bekam, in Liebenau feierlich eröffnet. Die Voraussetzungen für eine gelungene Premiere waren gegeben, immerhin gingen die 99ers in den letzten fünf Duellen mit den Tirolern stets als Sieger vom Eis.

"Es ist sehr aufregend, dass wir endlich in unser neues Zuhause einziehen können. Für das Grazer Eishockey ist es ein Neuanfang und für uns die Chance, eine der besten oder sogar die beste Eishalle in Österreich mit unseren Fans zu teilen. Wir freuen uns auf die Gelegenheit und werden alles geben, um die Fans für ihre Loyalität zu belohnen", hatte Kyle Beach, der das Auftaktmatch der Grazer gegen Dornbirn innerhalb von nur 209 Sekunden mit drei Treffern gedreht hatte, vor dem Spiel gesagt.

Zum Spiel: In den ersten 20 Minuten lieferten sich die beiden Mannschaften vor 3352 Zuschauern einen erfrischenden Schlagabtausch. Chancen gab es auf beiden Seiten, Tor wollte jedoch keines fallen. Brenzlig wurde es für die Hausherren, als Oliver Setzinger ab der 15. Minute gleich vier Minuten (hoher Stock und Kritik) auf der Strafbank schmoren musste.

Bei einem Liga-Meeting vor einer Woche wurde gesagt, dass Kapitäne mit Schiedsrichtern und Assistenten reden dürfen, sonst keiner. Er hat mir die Strafe gegeben, ich wollte mit ihm reden, und habe ihm das C auf meinem Trikot gezeigt. Aber er wollte mit mir nicht reden. Dann bin ich auf die Strafbank gegangen und er hat mir noch zwei Minuten dazugegeben. 

Oliver Setzinger

Smith schoss Haie in Front

Im zweiten Drittel gingen es in derselben Tonart weiter: Hohes Tempo und Chancen für beide Teams. Das erste Tor fiel dann in der 30. Minute – allerdings für die Gäste: Nach einem schnellen Konter legt Huber auf Smith zurück und der trifft unter die Latte. Anschließend kamen die Grazer noch drei Mal in den Genuss eines Power Plays, konnten aber keines davon nützen.

Neues Eisstadion: Die besten Bilder vom 99ers-Eröffnungsspiel

Die Spieler boten jede Menge Action auf dem Eis.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Oberlaender)

Den Zuschauern (im Bild auch 99ers-Vorstandsmitglied Herbert Jerich) gefiel es.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Oberlaender)

Am Ende hatten die Gäste mit einem 2:1 nach Verlängerung die Nase vorne.

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Oberlaender)

Klicken Sie sich durch die besten Bilder!

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Das Schlussdrittel begann mit einer Schrecksekunde, als Innsbrucks Hunter Bishop Graz-Goalie Sebastian Dahm dermaßen hart rempelte, dass dieser kurzzeitig regungslos liegen blieb. Dahm erholte sich jedoch rasch wieder und Bishop musste auf die Strafbank. Das folgende Power Play blieb – richtig! - wieder ungenützt. Wie so oft bissen sich die 99ers an Haie-Goalie Andy Chiodo die Zähne aus. "Vor dem Tor war, mit Ausnahme des Treffers, nichts kontrolliert. Wir hatten viele Chancen, wenn es kontrolliert gelaufen wäre, wären daraus Tore geworden", sollte Setzinger nach dem Spiel sagen. 

Dass es aber nicht bei einem Abend ohne Torerfolg aus Grazer Sicht blieb, dafür sorgte Beach. In der 56. Minute zog der Torgarant ab und lieferte seinen vierten Saisontreffer ab. Ein Tor mit historischem Wert, war es doch das Erste für die 99ers im Puckingham Palace.

Woger traf nicht, Lamoureux schon

Nun waren nur noch die Grazer am Drücker und beinahe traf Daniel Woger in der 58. Minute zur Führung. Doch sein Schuss prallte von der ersten auf die zweite Stange und dann kullerte der Puck wieder zurück aufs Feld.

Innsbruck war nicht cleverer, wir haben einfach keine Tore gemacht. Es ist frustrierend, wenn man 40.000 Mal auf das Tor schießt und nicht trifft. Innsbruck hat eine starke Unterzahl gespielt, ihr Tormann war wirklich gut. 

Oliver Setzinger

So ging es in die Verlängerung. Die dauerte allerdings nur 35 Sekunden, dann traf Lamoureux zum 2:1-Sieg für die Innsbrucker. "Wir hatten den Gegner eigentlich stets im Griff, doch leider ließen wir zu viele Chancen ungenützt", resümierte ein enttäuschter Woger.

Kommentare (1)

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klztleser
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setzinger...

jetzt habt's ihm, und wird gleich euer Kapitän!
bravo für eure Leistung! 40.000(!!!) mal aufs tor schiessen und nicht gewinnen...
und nicht mal der Schiri will mit ihm reden!
der is sowas von blöd der mensch!

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