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Eishockey

Petrik muss doch operiert werden

Der Villacher Niki Petrik bekam im Spiel gegen Italien einen Schlagschuss an die Hand. Nach einer weiteren Untersuchung in Dornbirn ist klar, dass der 32-Jährige nun doch operiert werden muss.

EISHOCKEY-WM - DIVISION IA:  OeSTERREICH - ITALIEN
Der Villacher Niki Petrik muss erneut an der linken Hand operiert werden © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ein Mal konnte sich Niki Petrik in Kattowitz in die Torschützenliste eintragen. Beim 3:1-Sieg gegen Japan. Die primären Aufgaben des 32-Jährigen bestand beim Team Austria jedoch darin, für körperliche Akzente zu setzen und Schüsse zu blockieren.

Auch wenn das österreichische Nationalteam gegen Italien mit 4:2 gewinnen konnte, so mussten es für die restliche WM einen schmerzlichen Verlust wegstecken. Der Villacher Flügelstürmer wurde von einem hammerharten Schlagschuss an der Hand getroffen. Genauer gesagt an einem Finger. Noch genauer: Exakt jener Finger den er sich bereits vor wenigen Monaten bei Dornbirn in der EBEL gebrochen hatte, operiert werden musste und daraufhin fast sechs Wochen nicht spielen durfte.

Die Diagnose "Fingerbruch" stand auch im Kattowitzer Krankenhaus schnell fest. Petriks Finger wurde kurzerhand geschient. Eine Operation sei nicht notwendig, betonte man.

Der linke Zeigefinger von Niki Petrik weist eine Fraktur auf Foto © KK

Nach einer neuerlichen Untersuchung in Österreich erhielt Petrik aber am Samstag die Schocknachricht: "Eine Operation ist nun doch notwendig. Ich muss am Mittwoch unters Messer", erzählt Petrik und fügt hinzu: "In Polen war man nur von einem glatten Bruch ausgegangen. Jetzt wurde erkannt, dass auch der Knöchel gebrochen sei."

Für den Villacher bedeutet das nun eine Zwangspause von fünf Wochen, ehe er mit dem Sommertraining starten kann.

MARTIN QUENDLER

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