Die Teampause ist vorbei, für die 99ers wird es am Dienstag in Linz wieder ernst. Und zwar sehr, immerhin ist die Gilligan-Truppe nur noch einen Punkt vom letzten Platz entfernt. Personell gab es in der Pause Veränderungen, aber nicht alles Angedachte wurde auch umgesetzt.
Neuer Stürmer. Neu ist der slowakische Stürmer Jozef Cierny, der bisher im Training einen guten Eindruck hinterlassen hat und vorerst auf Try-out-Basis bleibt. Der 34-Jährige fährt Dienstag mit nach Linz, ob er auch erstmals aufs Eis geht, ließ Coach Bill Gilligan offen. Cierny soll aber nicht nur als frische Brise im Angriff für ein Ende der Torflaute sorgen, man erhofft sich wohl auch einen psychologischen Effekt. Immerhin muss für den Slowaken ein anderer Legionär auf die Tribüne - also ist Gas- geben angesagt. Wen es letztendlich erwischt, ist offen, Kandidaten gäbe es genug.
Praxis sammeln. Während Cierny neu dabei ist, wurde Stefan Pittl (wie davor Franz Wilfan) nach Zeltweg zum Kooperationspartner abgegeben, um Spielpraxis zu sammeln. Der Verteidiger kann aber bei Bedarf jederzeit zurückgeholt werden. Routinier Martin Ulrich ist vorerst aus finanziellen Gründen kein Thema mehr, in puncto Torhüter halten die 99ers die Augen offen, wurden aber bisher noch nicht fündig. Dienstag in Linz fällt Stürmer Stefan Herzog aus, er wird wegen einer Adduktorenverletzung eine Woche pausieren müssen. Bei Linz fehlen die Verteidiger Helminen und Seeley, der als Ersatz verpflichtete Schwede Petri Liimatainen gibt dafür sein Debüt.
EBEL
Mit Cierny oder ohne - das ist bei den 99ers die Frage
Die Pause ist vorbei, am Dienstag (19.15 Uhr) müssen die 99ers in Linz gegen die rote Laterne kämpfen.
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