Hattrick kann jeder. Neun Spieler von der Regionalliga bis in die 1. Klasse haben am vergangenen Wochenende gleich mehr als drei Tore erzielt.

Von Lukas Ried, Ex-Hartberger von WSC Hertha, der gegen Gleisdorf vier Tore erzielt hat, Aldin Dizdarevic, der für Waisenegg gegen Waldbach II viermal traf, über Mateo Mucek, der für Judenburg II gegen Neumarkt II fünfmal traf, und Julian Jamnig, der für Ardning gegen Ramsau vier Tore erzielte, bis hin zu Igor Blazinic, der für Übelbach gegen den LUV fünf Tore erzielte, Dino Dimmel von Rapid Kapfenberg II, der gegen Phönix Mürzzuschlag viermal traf und Isabella Posch (sechs Tore) sowie Anja Bacher (fünf Tore), die für Fürstenfeld gegen Linden Leibnitz gnadenlos waren.

Den Vogel – oder viel besser, St. Michael – schoss aber Dominik Weiss für Mettersdorf ab. Der Stürmer, der in der Regionalliga für Gleisdorf und Weiz stürmte, traf in der Landesliga-Begegnung siebenmal. Und der 27-Jährige wurde seinem Ruf als Mittelstürmer mehr als nur gerecht. Siebenmal schloss er erfolgreich im Strafraum ab, sechsmal war er dabei sogar im Fünfmeterraum. Ein achtes Tor (im Fünfmeterraum lauernd), hätte der Stürmer erzielt, wenn ein Verteidiger von St. Michael den Ball nicht ins eigene Tor geklärt hätte.

"Es ist einfach alles aufgegangen", sagt Weiss. Fünf Tore hat der Lehrer in der Volksschule Miesenbach schon einmal erzielt, sieben noch nie. "Und das wird wohl auch nicht mehr passieren", sagt Weiss, der gleich in der früh Gratulationen vom Schuldirektor entgegennahm. "Ich suche immer den schnellsten Weg, ein Tor zu erzielen, habe immer schon einen guten Torriecher gehabt", sagt der 27-Jährige.

Und auch Trainer Maurice Amtmann schwärmt von seinem absoluten Wunschspieler der vergangenen Transferperiode: "Er hat einfach einen guten Instinkt, steht dort, wo ein Stürmer stehen muss. Sieben Tore kommen nicht von ungefähr." Der Trainer vergisst dabei aber nicht auf den Rest der Mannschaft: "Alle Tore waren sehr gut herausgespielt, wir haben uns im Ballbesitz in den letzten Wochen enorm verbessert", sagt Amtmann, der mit Mettersdorf auf spielerische Lösungen und variables Positionsspiel setzt.